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Einen Schlafwandler wecken? - So gehen Sie richtig mit ihm um

Das Schlafwandeln kommt meist bei Kindern vor, es gibt aber auch Erwachsene, die davon betroffen sind. Sollte man einen Schlafwandler wecken oder lieber nicht?

Schlafwandeln kann gefährlich sein.
Schlafwandeln kann gefährlich sein.

Früher sagte man von Schlafwandlern auch, dass sie die Mondsucht haben. Studien belegen aber, dass der Mond keinerlei Einfluss auf einen Schlafwandler hat. Vielmehr handelt es sich um eine Störung des Aufwachmechanismus. In der Regel sind meist Kinder bis zur Pubertät davon betroffen, bei den Erwachsenen liegt die Rate nur bei etwa zwei Prozent. Sollte man einen Schlafwandler wecken?

Einen Schlafwandler sollte man nicht wecken

  • Wecken Sie den Schlafwandler auf keinen Fall, es sei denn, er begibt sich in eine Gefahrensituation. Da er sich dessen nicht bewusst ist, kann es sein, dass er vollkommen desorientiert ist oder aber mit nicht vorhersehbaren Reaktionen reagiert. Es sei denn, die Situation kann für den Betroffenen gefährlich sein, dann müssen Sie ihn wecken.
  • In der Regel geht ein Schlafwandler wieder alleine in sein Bett, kommt Ihnen die Situation aber gefährlich vor, versuchen Sie, ihn wieder in sein Bett zu bringen.
  • Seinen Sie vorsichtig, wenn Sie einem Schlafwandler im Weg stehen. Er kann mit Aggression oder Gewalttat reagieren, auch wenn er eigentlich ein ganz friedlicher Mensch ist.
  • In der Regel kann das Schlafwandeln mit Psychopharmaka gut behandelt werden. Meist verwenden die Ärzte dafür Antidepressiva, Antiepileptika oder Beruhigungsmittel, alle wirken reduzieren den Tiefschlaf, in dem das Schlafwandeln meist passiert. Auch eine Verhaltenstherapie bei einem Psychologen kann sehr hilfreich sein.
  • Passiert das Schlafwandeln oft, können Sie ein Nachtlicht für die Person aufstellen und Sie müssen vor allen Dingen Fenster und Türen verschließen, so können Sie es vermeiden, dass der Schlafwandler das Haus verlässt oder gar aus einem Fenster stürzt.

Schlafwandler - das passiert im Körper

  • Das Schlafwandeln passiert während der Tiefschlafphasen. Während ein normaler Mensch kurz aufwacht und sich einfach umdreht, steht der Schlafwandler auf.
  • Die Betroffenen verrichten während des Schlafwandelns alltägliche Dinge, was durchaus gefährlich sein kann, wenn der Betroffene die Herdplatte anschaltet. Zudem haben die Dinge, die sie tun, oft keinen Zusammenhang, so kann es durchaus passieren, dass der Schlafwandler statt in die Toilette in die Waschmaschine uriniert oder Dinge in den Kühlschrank räumt, die dort nichts verloren haben.
  • Eine volle Blase und Alkoholkonsum begünstigen das Schlafwandeln. Achten Sie deshalb bei betroffenen Personen darauf, dass vor dem Schlafen nicht mehr zu viel Wasser getrunken wird.

Ob Sie Schlafwandler sind, können Sie in einem Schlaflabor testen lassen. Aber denken Sie immer daran, einen Schlafwandler wirklich nur im Notfall zu wecken, besteht keine Gefahr, behalten Sie ihn einfach im Auge und lassen Sie ihn gewähren.

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