- 03.02.2012 Meggi Erwig
- FIMO Soft
- Ringrohling
- Metallblättchen mit Namenszug
- Klarlack
- Pinsel
- Babyöl
Ein Namensring kann aus zwei Ringen bestehen
Ein Namensring kann als Freundschaftsring oder als Schmuckring dienen. Ein Freundschaftsring wird in der Regel zweifach angefertigt und jeweils mit den Namen des Partners versehen. Ein Namensring, der als Schmuckring dient, kann den Namen des Partners, den eigenen oder den eines besonderen Menschen tragen. Ein Schmuckring kann, muss jedoch nicht zwangsläufig doppelt angefertigt werden. Ob ein Namenring als Freundschafts- oder Schmuckring deklariert wird, hängt von seiner Bedeutung ab.
- Wie ein Namensring zu gestalten ist, kommt auf den jeweiligen Geschmack an. Es ist möglich, einen Namensring mit einer innen liegenden oder nach außen sichtbaren Namensgravur zu gestalten. Eine andere Variante ist, einen Metallringrohling mit einer gravierten Metallplatte zu verlöten und dann farbig zu lackieren. Inzwischen werden auch gerne zwei Rohlinge für den Mittel- und Ringfinger miteinander verlötet, um längere Namenszüge problemlos aufbringen zu können.
- Um einen Namensring in Metallform zu gestalten, benötigen Sie entsprechende Fachgeschäfte, die exklusive Materialien für die Schmuckherstellung verkaufen. Diverse Internetgeschäfte bieten da ihre Produkte an. Sie können über diese Fachgeschäfte spezielle Ringrohlinge aus Blech in den von Ihnen gewünschten Abmessungen beziehen.
- Etwas leichter lässt sich Namensring mithilfe von FIMO selber basteln. Die Modelliermasse unterteilt sich in "FIMO effect" und "FIMO soft". Diese beiden Arten lassen sich kinderleicht bearbeiten und sind farblich untereinander sogar mischbar. FIMO ist sehr formbeständig. FIMO Soft wird bei 110° Grad etwa 30 Minuten im Backofen getrocknet. Falls Sie den Ofen zum Härten nicht nutzen möchten, können Sie auf "FIMO air microwave", "FIMO air natural" oder "FIMO air basic" zurückgreifen.
Stellen Sie Ihren persönlichen Namensring mit FIMO her
Falls Sie sich für das Material FIMO Soft entscheiden, sollten Sie es entsprechend der Herstelleranweisung verarbeiten, denn wenn es zu lange im Backofen bleibt, verändert sich das Material. Da FIMO schnell Farbe annimmt, ist es wichtig, nur mit sauberen Händen zu formen. Transparentes FIMO können Sie es noch stärker klären, indem Sie Ihr Modell nach dem Backen in kaltes Wasser legen. Fingerabdrücke, die durch das Modellieren entstehen, lassen sich mit einem Pinsel und etwas Babyöl retuschieren. Um Hochglanzringe herzustellen, schleifen Sie das Modell mit Nassschleifpapier mit einer 1200 bis 400 Körnung ab und polieren es anschließend. Mit Klarlack überzogen wird der Namensring wasserfest.
- Zunächst benötigen Sie ein Metallblättchen, auf das Sie Ihren Namen gravieren lassen. Gute Bastelfachhandlungen oder spezielle Schmuckbastellädchen führen solche Plättchen in unterschiedlichen Materialien.
- Beginnen Sie, indem Sie das FIMO etwas geschmeidig kneten. Dann modellieren Sie eine kleine Rolle, die in das Innere des Ringrohlings passt, um den Ringinnenbereich mit FIMO geschlossen zu ummanteln. Ziehen Sie das FIMO leicht über den Rand nach oben, zur Ringaußenseite.
- Sobald das geschehen ist, modellieren Sie eine zweite Rolle, mit der Sie die Ringaußenseite glatt überziehen. Strecken Sie die Außenseite leicht nach unten, über den bereits entstandenen Rand und "verschmieren" Sie die überlappenden Ränder.
- Nun formen Sie aus Fimo eine "Auflageplatte" für den Namenszug. Drücken Sie die Metallplatte mit Ihrem Namenszug ein und ziehen Sie einen kleinen Ring über die Metallkante, damit die Platte gut eingebettet im Auflagebett liegt.
- Anschließend kratzen Sie dort, wo Sie die Platte auf dem Ring platzieren möchten, das FIMO etwas an. Auch unterhalb der Platte muss das FIMO angekratzt werden. Setzen Sie beide Teile aufeinander und verschmieren Sie die aneinander grenzenden Stellen gut. Nach dem Backen und Erkalten lackieren Sie den Ring mit Klarlack.