- 21.09.2011 Martin Lembke
Mulcher gibt es sowohl als handgeführte Maschinen als auch in Form von Rasentraktoren. Welche Maschine für Sie infrage kommt, hängt natürlich von der Größe Ihres Grundstücks ab. Vor der Anschaffung müssen Sie aber auch noch weitere Kriterien beachten.
Vorteile von Mulchern
- Der größte Vorteil von einem Mulcher besteht darin, dass er das Schnittgut in winzige Teilchen häckselt. Die Grashalme werden so sehr zerkleinert, dass sie nach dem Mulchen nicht mehr sichtbar sind. Sie brauchen das Schnittgut also nicht auffangen und entsorgen.
- Dadurch, dass das Schnittgut auf dem Rasen liegen bleibt, wirkt es gleichzeitig als Dünger. Sie sparen also auch noch das Düngen.
Nachteile von Mulchgeräten
- Ein Mulcher kann aber nur dann effektiv arbeiten, wenn das Gras nicht zu hoch ist. Das heißt, Sie müssen mitunter zweimal pro Woche Mulchen. Außerdem darf das Gras nicht feucht sein.
- In Jahren, in denen es häufig regnet, werden Sie Probleme mit einem Mulcher haben. Sie können ihn zwar trotzdem einsetzen, aber das Arbeitsergebnis ist nicht immer zufriedenstellend.
- Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass Mulcher einen stärkeren Motor benötigen als herkömmliche Rasenmäher. Dadurch brauchen sie auch mehr Kraftstoff.
Es gibt auch Mulcher in Form von Mulchmähern
- Optimal sind Mulcher, mit denen Sie auch ganz normal den Rasen mähen können. Derartige Maschinen sind in der Regel leicht umrüstbar. Meistens brauchen Sie nur ein seitliches Blech- oder Kunststoffteil zu entfernen. Dann wird das Schnittgut seitlich ausgeworfen.
- Mit solch einer Kombination aus Rasenmäher und Mulcher können Sie langes oder feuchtes Gras zunächst mähen. Dann lassen Sie das Schnittgut ein paar Tage antrocknen. Danach stellen Sie Ihre Maschine wieder zum Mulchen um und mulchen die gesamte Rasenfläche noch einmal. Dabei wird dann das Schnittgut vom letzten Mähen auch mit zerkleinert.