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Einen Bikestore eröffnen - das sollten Sie beachten

Sie sind passionierter Radfahrer und wollen aus Ihrem Hobby einen Beruf machen? Nur, wenn Sie verschiedenste Dinge beachten, kann Ihr Bikestore zu einem Erfolg werden. Neben Ihrer Leidenschaft für den Drahtesel sollten Sie unternehmerisches Geschick mitbringen sowie einen langen Zeitraum für die Planung und Konzeption einkalkulieren.

Dekoration an Ihrem Fahrradgeschäft kann Neugierige anlocken.
Dekoration an Ihrem Fahrradgeschäft kann Neugierige anlocken. © Schnappschuss / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • Erfahrung in der Radbranche
  • kaufmännische Kenntnisse
  • Eigenkapital oder Investoren oder Bankkredit
  • Idee
  • Zeit und Geduld
  • Gewerbeanmeldung

Bikestore - Voraussetzungen für den Erfolg

Vor der Geschäftseröffnung kommt die Planung. Unterschätzen Sie den Aufwand nicht, diese Phase kann bis zu einem Jahr dauern.

  • Analysieren Sie den zukünftigen Standort. Gibt es genügend potenzielle Kunden für Ihren Bikestore? Besteht ein ausgebautes Radnetz? Ideale Bedingungen für einen Fahrradladen finden Sie in Universitäts- oder Großstädten, hier leben viele Studenten und andere Radfahrer, die Geld für Ihre Produkte ausgeben können.
  • Beobachten Sie die Marktlage. Gibt es bereit Fahrradläden? Wenn ja, überlegen Sie, wie Sie sich von der Konkurrenz abheben können. Um Kunden an sich zu binden, benötigen Sie ein Alleinstellungsmerkmal. Vielleicht finden Sie eine Nische, so könnten Sie sich auf E-Bikes, Reparaturen oder personalisierte Ausstattungsteile spezialisieren.
  • Bringen Sie die nötigen handwerklichen Kenntnisse mit? Wenn Sie einen Fahrradladen eröffnen wollen, sollten Sie eine einschlägige Ausbildung (z. B. Fahrradmechaniker) absolviert haben. Praxiserfahrung sowie Kenntnisse der Radbranche sind wichtige Schlüssel zum Erfolg, zudem müssen Sie Kunden ja auch kompetent beraten.
  • Legen Sie besonderen Wert auf die Gestaltung des Ladens? Wollen Sie einen besonderen Service anbieten? Besteht die Möglichkeit, ergänzend einen Onlineshop zu eröffnen?

Allgemeine Tipps zur Existenzgründung

Analysieren Sie sich selbst sowie Ihre Fähigkeiten und Kenntnisse. Wenn Sie Defizite in bestimmten Bereichen aufweisen, sollten Sie Kurse besuchen und sich professionell beraten lassen.

  • Die Finanzplanung gehört zu den wichtigsten Säulen Ihres Erfolges. Besitzen Sie Eigenkapital, können Sie Investoren für Ihre Idee gewinnen oder bekommen Sie einen Kredit? Informieren Sie sich über Fördermöglichkeiten, etwa der Agentur der Arbeit. Legen Sie Reserven für die ersten Monate nach der Geschäftseröffnung an. Ein Bikestore benötigt mindestens mehrere Monate, bis er Gewinn erwirtschaften kann. Bilden Sie Rücklagen für die Steuern.
  • Sind Sie unternehmerisch geeignet? Wie ausgebildet sind Ihre kaufmännischen Kenntnisse? Informieren Sie sich über verschiedene Verfahren der Buchhaltung, lernen Buchhaltungs-Software kennen, lesen Sie sich Wichtiges zum Steuerrecht und Mahnwesen an.
  • Informieren Sie sich über die gesetzlichen Grundlagen, auch für den Fall, dass Sie später Angestellte beschäftigen möchten. Welche Rechtsform ist die beste für Sie? Welche Versicherungen sind verpflichtend, welche freiwillig? So sollten Sie sich unbedingt gegen Krankheit oder andere Eventualitäten absichern. Sie benötigen eine Gewerbeanmeldung, außerdem müssen Sie Ihr Geschäft ins Handelsregister eintragen lassen.
  • Finden Sie den richtigen Zeitpunkt. So sollten Sie finanziell, persönlich und gesundheitlich gut gerüstet sein. Anfangs wird es keine geregelten 8-Stunden-Arbeitstage geben, Ihr Privatleben kann in Mitleidenschaft gezogen werden.
  • Organisation ist alles! Legen Sie Pläne an, legen fest, wann Rechnungen bezahlt oder Waren eingekauft werden. Erstellen Sie eine Excel-Tabelle, in der Sie geschäftliche Einnahmen und Ausgaben festhalten, ein Geschäftskonto erleichtert die Trennung zu privaten Ausgaben.
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