- 30.12.2011 Elisabeth Meier
Teure Bauchweg-Trainer müssen nicht sein
Keine Sorge, Sie müssen nicht den Werkzeugkasten herausholen. Es gibt Möglichkeiten, vorhandene Gegenstände zum Bauchweg-Trainer zu bauen. Wenn auch Sie es leid sind, sich teure, angeblich wirkungsvolle Geräte ins Haus zu bestellen, die dann in der Ecke liegen, dann kennen Sie vermutlich auch diese:
- Das Rad mit zwei Handgriffen, mit dem man aus dem Kniestand vor und zurückrollen soll und das überhaupt gar keinen Spaß macht. Wird als außergewöhnlicher Bauchweg Trainer angepriesen, trainiert aber mehr die Arme als den Bauch.
- Der Bauchweg-Trainer-Bügel mit Kopfablage, die den Nacken entlasten soll. Zwar wird der Nacken entlastet, doch die Arme sind in einer so seltsamen Haltung, dass jeder automatisch die Arme benutzt, was das Training sinnlos macht.
- Das Bauchweg-Schwingtrainingsgerät, auf dem das Werbemodel ihren Po so sexy hin- und herschwingt. Doch sie trainiert leider nur die seitlichen Stränge ihrer Bauchmuskeln.
Ein kostenloser Bauchweg-Trainer
Eigentlich sind Sie es, die den Bauchweg-Trainer bestimmen, denn jedes Training beginnt im Kopf, mit Ihrem Willen. Es muss kein Sixpack sein, es reicht, wenn Ihr Bauchweg-Trainer für eine leichte Definition des Bauchs sorgt. Das bedeutet
- die Mitte des Bauchs ist straff, noch ein Bauch, noch kein Sixpack, aber die Rundung ist eher länglich und hat eine Mittellinie.
- An der Seite der Taille zeichnet sich die Taillenmuskulatur leicht ab und
- der Übergang zur straffen Bauchmitte zeichnet sich durch eine leichte Kuhle aus.
Das erreichen Sie schnell mithilfe eines Expanders oder eines "Tubes". Und wenn Sie diese Gegenstände nicht haben oder kennen, dann nehmen Sie als Bauchweg-Trainer ein Springseil ohne Griffe.
So funktioniert Ihr Bauchweg-Trainer
Um die Crunches kommen Sie nicht herum, aber für den Trainingsbeginn werden diese Übungen mit einem Springseil deutlich leichter.
- Setzen Sie sich mit Turnschuhen auf eine Matte oder andere Unterlage auf den Boden.
- Nehmen Sie das Springseil und legen Sie es um Ihre Füße, so als würden Sie draufstehen und die Enden festhalten. Nun legen Sie sich bequem hin.
- Stellen Sie Ihre Beine auf und die Füße dabei auf die Fersen. Das Seil bleibt unter Ihren Füßen, die Enden halten Sie in den Händen. Ihren Lendenwirbelbereich drücken Sie fest auf die Matte.
- Den Kopf halten sie gestreckt, den Blick an die Decke gerichtet, auch beim Hochkommen. Wichtig ist, dass die Wirbelsäule und Ihr Kopf in einer Linie bleiben, das verhindert Nackenschmerzen.
- Nun können Sie sich langsam und vorsichtig hochziehen, so weit Sie kommen. Und ebenso langsam wieder zurück. Diese Bewegung so oft Sie können wiederholen. Die Übung sollten Sie täglich machen.
- Trainingserfolge messen Sie an der Anzahl Wiederholungen, die Sie täglich langsam steigern sollten und an Ihrem Seil.
- Ins Springseil machen Sie Knoten für Ihre optimale Grifflänge. Je mehr Sie trainieren, um so höher werden Sie nämlich kommen. Sie werden das Seil immer kürzer fassen können und mehr Knoten machen und Ihre Bauchmuskeln werden kräftiger.
- Schließlich schaffen Sie die Sit-Ups eines Tages und nach einer Weile brauchen Sie auch das Seil oder den Expander nicht mehr.
Viel Erfolg und - Geduld!