Eine Windanlage selber bauen - so geht´s für eine Kleinwindanlage

Die kleine Windanlage spart Ihnen Geld. Die kleine Windanlage spart Ihnen Geld.
Da von der Regierung beschlossen wurde, alle Atomkraftwerke abzuschaffen, und die Stromanbieter aber die Preise schon wieder erhöhen, wird es Zeit, dass Sie Ihre kleine Windanlage selber bauen.
Christoph Weber
29.07.2011 Christoph Weber
Was Sie benötigen
Hierbei könnten Sie Hilfe brauchen
  • Standrohr
  • Aluminiumlamellen
  • Spannungsregler
  • Akku
  • Elektrokabel mit 1,5 mm Querschnitt
  • Magnete 2*5 cm positiv und negativ
  • Stabmagnete 0,5*5 cm, positiv und negativ

Wie Sie eine Windanlage selber bauen können

Seit der Ausstieg aus der Atomkraft beschlossene Sache ist, haben die großen Stromkonzerne die Preisschraube kräftig angezogen. Dass der Strom auch noch teurer wird, haben die Experten bereits vorausgesagt, doch mit keinem Wort werden die Möglichkeiten für eine eigene Windanlage erwähnt, welche Sie auch noch selber bauen können. Dies ist zwar eine recht komplizierte Angelegenheit, doch mit etwas Geschick werden Sie dies auch schaffen, zumal Ihr Geldbeutel hinterher nicht mehr strapaziert wird durch hohe Stromkosten. Die alten Windmühlen dienen immer noch als Vorbild für die Idee, eine eigene Windanlage selber bauen zu können. Das Prinzip wird jedoch nur so weit übernommen, dass sich Ihre kleine Windanlage ebenfalls nach der Windrichtung dreht.

  1. Hierfür benötigen Sie zunächst ein stabiles Rohr mit einem Durchmesser von 15 cm als Masten und gleichzeitige Halterung. Die Höhe der Windanlage sollte mindestens drei Meter betragen, etwa 50 cm über das Haus hinausragen und kann unmittelbar am Haus angebracht sein.
  2. Unterhalb des oberen Endes fertigen Sie sechs rechteckige Löcher für die Aufnahme von Magneten, welche positiv und negativ geladen sind. Am oberen Rand des Rohres sowie 20 cm darunter befestigen Sie jeweils einen Kreisring für die Aufnahme und Halterung der Aluminiumlamellen.
  3. Am inneren Ende der Lamellen befestigen Sie ebenfalls kleine Stabmagnete, wobei sich jeweils Plus und Minus abwechseln. Die Lamellen selber laufen auf Kugellagern und drehen sich immer durch das magnetische Feld und zudem auch noch mit dem Wind. Weiterhin sorgen die Magnete auch noch dafür, dass Ihr eigenes Windrad auch bei Windstille ständig in Bewegung ist und Strom erzeugt.
  4. Auf der Innenseite der Magnete in dem Rohr löten Sie jeweils ein Elektrokabel mit einem Querschnitt von 1,5 mm Durchschnitt an, welche den elektrischen Strom zum Stromspeicher führen. Durch das Wechselspiel zwischen positivem und negativem Magnet erzeugen Sie sogar eine Wechselspannung, wobei Sie die einzelnen Enden der Elektrokabel an einen Spannungsregler anschließen, Plus an Plus und Minus an Minus, aus dem der gewonnene Wechselstrom in einem Akku gespeichert wird.
  5. Die Einspeisung in die Wohnung bzw. in das Haus erfolgt an der Stelle, an der im Normalfall das städtische Elektrizitätswerk seinen Anschluss hat und den Strom einspeist. Sie müssen sich dafür nur beim örtlichen Stromanbieter abmelden, denn leider dürfen Sie an der Leitung, die von draußen kommt, keine Veränderung vornehmen. Wenn der Strom vom Netz genommen wird, dürfen Sie Ihr vom Akku kommendes Stromkabel an Ihre Leitungen anschließen und erzeugen somit Ihren eigenen Strom.

Auf diese Weise steht Ihnen immer elektrischer Strom zur Verfügung. Die Materialkosten belaufen sich ungefähr auf 1000,- Euro, wobei der Spannungswandler und die Strom aufnehmende Batterie die größten Posten sind. Leider gibt es hierfür noch keinen Zuschuss.

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