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Eine Stahlzarge für die Tür richtig einsetzen - Anleitung

Als besonders robuste Variante der Türzarge eignet sich die Stahlzarge für den modernen Wohnbereich sowie für Büros und Praxen genauso gut wie für Werkshallen und andere Bereiche mit industrieller Nutzung.

Moderne Türen haben Stahlzargen.
Moderne Türen haben Stahlzargen.

Was Sie benötigen:

  • Aufmaß der Türöffnung
  • Stahlzarge mit Montagezubehör
  • Schraubendreher/Akkuschrauber
  • Wasserwaage
  • ggf. Montageschaum
  • ggf. Pinsel/Rolle
  • ggf. Lack

So setzen Sie eine Stahlzarge richtig ein

Stahlzargen lassen sich in Massivwände (Mauerwerk) genauso gut einsetzen, wie in Montagewände auf Ständerwerk. Die Wahl der richtigen Stahlzarge wird durch Wandkonstruktion, Wanddicke und das entsprechende Wandöffnungsmaß bestimmt. Stahlzargen sind äußerst robust und lassen sich mit verschiedenen Türblättern gut kombinieren. Sie machen sich im modernen Wohnbereich genauso gut wie in Räumen mit gewerblicher Nutzung.

  1. Da sich Stahlzargen bei kleinen Maßungenauigkeiten nicht mehr beim Einbau anpassen lassen, ist hier im Vorfeld auf exaktes Aufmessen der Wandöffnung zu achten. Stahlzargen haben ein hohes Eigengewicht. Für die Montage sind daher zwei kräftige Personen empfehlenswert.
  2. In der Regel wird Ihre zweischalige Stahlzarge in vormontiertem Zustand geliefert. Um die Zarge einbauen zu können, müssen Sie zuerst die Schrauben aus der Zargenfalz lösen und Falz- und Gegenschale voneinander trennen.
  3. Nun wird zuerst die Falzschale in die Türöffnung gestellt und mit der Wasserwaage exakt lotrecht, waagerecht und fluchtgerecht ausgerichtet und fixiert. Dazu werden zunächst die Trapezanker unterfüttert und die Zarge anschließend mit Bohrschrauben oder Rahmendübeln in der Wandkonstruktion fest verankert.
  4. Ausrichtung und Winkligkeit (i. d. R. 90-Grad-Winkel) sollten nach der Montage nochmals kontrolliert und ggf. nachjustiert werden.
  5. Im nächsten Schritt wird die Gegenschale aufgeschoben. Hierbei ist darauf zu achten, dass Trapezanker und genau ineinandergreifen, sodass die Gegenzarge spaltfrei aufgeschoben werden kann. Anschließend werden die Zargenteile mit Bohrschrauben zusätzlich fixiert.
  6. Kleine Unebenheiten im Mauerwerk können mit Montageschaum ausgefüttert werden. Entfernen Sie etwaigen Schaumüberschuss aber sofort von der Zarge. Der Montageschaum härtet - je nach Hersteller - innerhalb weniger Minuten aus. Alternativ kann auch beigeputzt werden.
  7. Nun kann die Stahlzarge, sofern gewünscht, lackiert werden. Vor dem Lackieren sollten Sie die herstellerseitig angebrachten Aufkleber entfernen und die Informationen bezüglich der empfohlenen Lackinhaltsstoffe für die Verarbeitung auf Stahl aufmerksam lesen.

Viel Freude an Ihren neuen Stahlzargen!

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