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Eine Schwimmbadüberdachung planen - so gelingt's

Kaum ist der Pool im Garten, stellt sich schnell die Frage, ob eine Schwimmbadüberdachung als sinnvolle Ergänzung hinzugenommen werden soll. Immerhin muss der Pool immer wieder zu- und abgedeckt werden, eine Arbeit, die bei einer Überdachung des Beckens entfallen könnte.

Mit Überdachung ist er noch besser.
Mit Überdachung ist er noch besser.

Überlegungen zu Schwimmbadüberdachungen

Mit einer Schwimmbadüberdachung können Sie den Pool einfach abdecken. Das umständliche Hantieren mit einer Plane entfällt. Mit guter Planung einer Überdachung brauchen Sie dabei nicht auf das Vergnügen, im Freien zu schwimmen, zu verzichten. Im Einzelnen sollten Sie folgende Aspekte beachten:

  • Wenn Sie nur eine stabile Überdachung benötigen, wenn der Pool nicht genutzt wird, bieten sich flache Platten an, die einfach gefaltet oder übereinandergestapelt werden, sobald Sie den Pool nutzen wollen. Insgesamt bringen diese Schwimmbadüberdachuneng aber recht wenig, weil Sie den Pool an kühlen Tagen nicht zugedeckt nutzen können.
  • Eine feste Halle als Schwimmbadüberdachung wird Sie vermutlich im Sommer nicht zufriedenstellen, denn statt an der frischen Luft im Wasser zu toben, müssten Sie sich in einer dampfigen Halle vergnügen. Wenn Sie dennoch eine feste Schwimmbadüberdachung planen, sollte auf jeden Fall eine ausreichende Lüftung möglich sein, am besten von 4 Seiten des Pools.
  • Besser sind Schwimmbadüberdachungen, die zumindest teilweise beiseite geschoben werden können, damit Sie bei gutem Wetter weiter im Freien baden können. Hierbei ist es wichtig, dass eine einzelne Person mit der Technik zurechtkommt. Eine Schwimmbadüberdachung, die nur von 2 oder mehr Personen bedient werden kann, macht keinen Sinn.
  • Eine große Raumhöhe bringt Ihnen wenig Nutzen, denn so muss das Poolwasser den Raum unter der Überdachung aufheizen, wenn Sie an kälteren Tagen den Pool nutzen wollen. Sie können das Ganze aber auch im Sinne von einem Wintergarten ausdehnen, dann sollte zumindest ein größerer Bereich außerhalb des Pools überdacht werden.
  • Sie können nahezu jedes Dachform einfach über dem Pool errichten, optimal ist aber eine Schwimmbadüberdachung in Kuppelform. Diese Kuppeln passen sich optisch dem Garten besser an und sind deutlich beständiger gegen Wind und Schneelasten.

Weiter Planungsüberlegungen zur Poolüberdachung

  • Wenn sie den Pool überdachen, sollte diese Überdachung auch abschließbar sein, denn dann ist die Schwimmbadüberdachung gleichzeitig ein optimaler Schutz, damit Kinder nicht in den Pool stürzen können.
  • Da die Elemente leicht beweglich sein sollten, bieten sich moderne Baumaterialien an: Echtglas ist schwer und aus Sicherheitsgründen käme ohnehin nur Verbundglas infrage. Auch müssten die Rahmen, die das Glas tragen sehr stabil und schwer sein. Optimal sind Aluminiumkonstruktionen mit Polycarbonat-Doppelstegplatten.
  • Achten Sie bei den Platten darauf, dass diese UV-beständig sind und die Oberflächen versiegelt sind, damit Kondenswasser abläuft und Schmutz abperlen kann. Denn eine innen "benebelte" Abdeckung, die Außen von Schmutz und Moos überzogen ist, wird Ihnen sicher nicht gefallen. Lassen Sie sich entsprechende Garantien geben.
  • Denken Sie bei der Planung der Schwimmbadüberdachung auch an den Außenbereich der Halle. Sie müssen von allen Seiten gut daran gelangen können, um eventuell notwendige Reparaturen oder Reinigungsarbeiten durchführen zu können.

Insgesamt macht es wenig Sinn, eine solche Überdachung selber zu fertigen. Holz ist in der Regel völlig eingeeignet, weil es recht schnell verquellen würde. Der Einsatz von Aluprofilen ist ideal, verteuert das Vorhaben aber deutlich. Ein guter Schiebemechanismus erfordert darüber hinaus meist Spezialteile. Da ist es besser, auf vorgefertigte Elemente zurückzugreifen und diese vor Ort selber zu montieren.

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