Alle Kategorien
Suche

Eine Rosa Rugosa richtig pflegen - so geht's

Die Rosa Rugosa ist auch unter dem Namen Kartoffelrose bekannt, weil ihre Blattform einer Kartoffel ähnlich sieht. Die Hagebutten, die die Rosa Rugosa bildet, können sogar verzehrt werden und viele Insekten und Vögel lieben diese Frucht. Da die Rosa Rugosa zu den Wildrosenarten gehört, ist sie sehr anspruchslos und leicht zu pflegen.

So verschieden können Wildrosen sein.
So verschieden können Wildrosen sein.

Die Rosa Rugosa ist unkompliziert

  • Das natürliche Verbreitungsgebiet der Rosa Rugosa ist in Ostasien, Korea, Nordchina, Japan und im Osten von Russland. Besonders in der Nähe von Küsten gedeiht die Rosa Rugosa besonders gut. Inzwischen ist die Wildrose gefährdet, weil sie an ihren Ursprungsorten zu stark ausgegraben wird.
  • Oft ist es schwer, Wildrosenarten zu identifizieren, denn oft kreuzen sich die Naturhybriden, zu denen auch die Rosa Rugosa zählt, so stark, dass nur die verschiedenen Merkmale der ehemaligen Elternrosen zu erkennen sind. Aber bei der Rosa Rugosa ist das etwas anders. Sie ist stets an ihren dicken, runzeligen und lederigen Blättern zu erkennen.
  • Diese Wildrose kennt man nicht nur unter dem Namen Kartoffelrose, sondern auch als Dünen- oder Apfelrose. Alle Namen beziehen sich auf Eigenschaften, die die Rosa Rugosa mitbringt. Der starke Duft der Pflanze zieht Bienen magisch an und der Name Dünenrose erklärt, wie unkompliziert sie ist.
  • Manche Wildrosenarten benötigen lehmigen Boden, aber die Rosa Rugosa ist so anspruchslos, dass sie sich auch mit leichten Böden zufrieden gibt. Solange sie sonnig und warm platziert ist, blüht und gedeiht sie in voller Pracht. Gut durchfluteter Schatten wird von der Rosa Rugosa auch noch angenommen.
  • Die Rosa Rugosa lässt sich auch als Heckenpflanze setzen, dabei sollten Sie dann aber einen Pflanzabstand von 0,8 - 1,00cm rechnen. Zur Pflanzung sollten Sie den Herbst vorziehen, es ist zwar möglich, die Rosa Rugosa auch im Frühling zu pflanzen, doch zum Herbst hat sie bessere Chancen, ihre Wurzel in den Boden zu treiben.
  • Bereiten Sie Ihrer Rose einen tief gelockerten Boden vor. Auch wenn die Pflanze sehr genügsam ist, sollten Sie ihr den Boden mit Kompost und Mineraldünger anreichern. Genau, wie bei den anderen Rosen, ist es ratsam, die Sträucher am Ballen gut zu gießen und mit Boden anzuhäufeln. Achten Sie auch weiterhin darauf, dass der Boden stets locker bleibt und sich nicht verfestigt.
  • Wenn Sie die Rosa Rugosa pflanzen, schneiden Sie die Triebe so zurück, dass nur wenige Knospen bleiben. Lassen Sie an starken Trieben etwa vier bis fünf Knospen und an den schwächeren Trieben ungefähr zwei bis drei Knospen stehen. Um eine lockere Verzweigung zu erreichen, sollten die obersten Knospen nach außen gerichtet sein.
  • Sie werden sehen, dass die Rosa Rugosa bereits im ersten Jahr Blüten und Früchte trägt, die sich im zweiten Jahr voluminös erweitern. Schneiden Sie daher ihre Pflanze alle zwei Jahre um drei viertel ihrer Größe zurück. Es sei denn, Sie nutzen die Rosa Rugosa als Heckenpflanze. In dem Fall sollten Sie sie nur auslichten, indem Sie die zwei oder drei ältesten Triebe herausschneiden.
  • Achten Sie bei der Rosa Rugosa immer darauf, wie stark sie sich vom Boden vermehrt, denn diese Wildrose treibt sehr stark und wenn man nicht Acht gibt, verbreitet sie sich fast schon so schnell wie ein Buschfeuer.
Teilen: