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Papaya essen - kleine Warenkunde

Eine Papaya zum Essen richtig vorbereiten - so gelingt's1:17
Video von Laura Klemke1:17

Papaya gehören zu den Vitamin-C-reichsten Früchten der Welt. Mit einem Löffel essen Sie das Fruchtfleisch ganz bequem aus der Schale.

So finden Sie die richtige Papaya

Suchen Sie ein Obstgeschäft mit einem qualitativ hochwertigen Angebot auf. Dies ist besonders bei exotischen Früchten wichtig, da diese aus fernen Ländern eingeflogen und deshalb oft zu früh geerntet werden.

Drücken Sie leicht in die Papaya. Weiche Früchte sind saftig und besonders lecker. Falls die Papaya noch härter ist, sollten Sie diese einige Tage an einen warmen und sonnigen Platz, wie das Fensterbrett legen, um nachzureifen. Sie erkennen die Reife am süßlichen Duft der Papaya. Bewahren Sie die Frucht im Kühlschrank auf und essen Sie sie umgehend, sonst verdirbt sie.

So essen Sie die rohe Frucht

Papaya roh zu essen, ist einfach.

  1. Papaya aufschneiden. Legen Sie die Papaya mittig auf ein Schneidebrett. Schneiden Sie sie der Länge nach mit einem scharfen Messer auf, sodass zwei gleich große Hälften entstehen.
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    © Laura Klemke
  2. Kerne entfernen. Im Inneren sehen Sie die Samen der Frucht. Diese entfernen Sie mit einem Esslöffel.
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    © Laura Klemke
  3. Fruchtfleisch auslöffeln. Löffeln Sie das weiche Fruchtfleisch mit dem Esslöffel aus der Frucht. Wenn Sie Zitronensaft über das Fruchtfleisch träufeln, verstärkt sich der Eigengeschmack der Frucht.
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    © Laura Klemke

Falls Sie nur eine Hälfte essen möchten, können Sie die andere im Kühlschrank aufbewahren.

Mit Papaya kochen

Papaya können Sie auch zum Kochen verwenden. Sie verleiht Currys eine fruchtige Note. Wenn Sie die Papaya nicht direkt im Curry mögen, können Sie ein fruchtiges Chutney aus dem Fruchtfleisch herstellen. Chutney können Sie kochen oder die Früchte roh pürieren.

Wenn Sie Thai-Küche mögen, versuchen Sie das thailändische Nationalgericht Som Tam. Sie bereiten das Gericht aus unreifen Papayas, Chilis, Limonen und Fischsoße und decken damit alle vier Geschmacksrichtungen ab. Servieren Sie Som Tam mit Reis.

Kleine Warenkunde der exotischen Frucht

Der Papayabaum ist ein Melonenbaum aus der Familie der Melonenbaumgewächse. Der Baum wächst in tropischen und subtropischen Regionen. Papaya wird heute unter anderem in Australien, Costa Rica, Brasilien, Hawaii, Indien und Kenia angebaut.

Der Papayabaum wird bis zu zehn Meter hoch. Eigentlich ist er kein Baum, da er nicht verholzt. Man kann ihn als baumartiges Kraut bezeichnen.

Die ovalen Früchte sind bis zu 45 Zentimeter lang und bis zu sechs Kilogramm schwer. In Deutschland finden Sie Früchte aus Hawaii und Brasilien im Handel. Diese sind kleiner und wiegen etwa 500 Gramm. Die Schale ist gelbgrün. Innen sind die Früchte rot-orange. Die schwarzen Samen befinden sich in der Mitte. Reife Papayas haben einen mild-süßen Geschmack. Papaya erhalten Sie in Deutschland das ganze Jahr über.

So gesund ist die Papaya

Die Papaya ist bekannt für ihren hohen Gehalt an Vitamin C. 100 Gramm Papaya decken drei Viertel des Tagesbedarfs dieses Vitamins. Die Frucht enthält zudem Vitamin A und Folsäure in nennenswerter Menge.

Papayakerne enthalten das Enzym Papain, welches eiweißspaltend wirkt. Die Medizin macht sich diesen Effekt bei Verdauungsbeschwerden, die auf unzureichende Eiweißverdauung zurückgehen, zunutze.

Die folgenden Angaben beziehen sich auf 100 Gramm Fruchtfleisch.

Brennwert 13 kcal
Kohlenhydrate 10,8 g
Eiweiß 0,5 g
Fett 0,3 g
Vitamin C 61 mg
Vitamin A 47 µg
Folsäure 37 µg

 

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