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Eine Kupferdachrinne löten - so geht's richtig

Eine Kupferdachrinne zu löten, ist eigentlich etwas für Profis. Mit ein wenig Übung werden versierte Heimwerker es aber auch schaffen.

Eine Kupferdachrinne zu löten, ist schwierig.
Eine Kupferdachrinne zu löten, ist schwierig.

Was Sie benötigen:

  • Lötstäbe
  • Flussmittel
  • Schmirgelleinen
  • Gasbrenner

Bei der Montage einer Kupferdachrinne müssen die einzelnen Komponenten durch Löten verbunden werden. Im Grunde genommen ist dies eine Arbeit für Profis. Sofern Sie aber handwerklich geschickt sind, wird Ihnen das Löten von Kupferdachrinnen auch gelingen.

So löten Sie eine Kupferdachrinne

  1. Kupferdachrinnen werden üblicherweise durch Hartlöten montiert. Beim Hartlöten arbeiten Sie mit höheren Temperaturen als beim Weichlöten und verwenden ein anderes Lot.
  2. Sie müssen sich zunächst einen Gasbrenner, umgangssprachlich auch Lötlampe genannt, besorgen. Des Weiteren benötigen Sie Lötstäbe. Die Lötstäbe sind aus einer Messinglegierung und beinhalten in der Regel schon ein Flussmittel. Sollte dies nicht der Fall sein, müssen Sie sich separat ein Flussmittel besorgen. Das bekommen Sie überall dort, wo es auch Lötstäbe gibt.
  3. Beim Löten ist die Sauberkeit der Werkstücke sehr wichtig. Das gilt natürlich auch für eine Kupferdachrinne. Die Lötstelle sollten Sie deshalb mit Schmirgelleinen blank schleifen.
  4. Dann erwärmen Sie die Lötstelle mit dem Gasbrenner. Dabei dürfen Sie das Material aber keinesfalls zum Glühen bringen. Es ist für den Anfänger nicht immer ganz einfach, die richtige Temperatur abzuschätzen. Die richtige Temperatur zum Löten ist dann erreicht, wenn Sie den Lötstab auf die Lötstelle halten und Material vom Lötstab abschmilzt.
  5. Das Lot müssen Sie gleichmäßig an der Verbindungsstelle verteilen. Sie sollten auf keinen Fall mehr Lot verwenden als unbedingt erforderlich. Sonst könnte die Lötnaht zu dick werden und dadurch ein Hindernis für das abfließende Wasser darstellen.
  6. Nach dem Löten sollten Sie die Lötstelle sofort mit einem nassen Lappen abwischen. Dadurch wird verhindert, dass sich später eine Patina, auch Grünspan genannt, auf der Lötnaht bildet.

Bevor Sie eine Kupferdachrinne löten, sollten Sie das Hartlöten zunächst an ein paar Werkstücken üben, die nicht mehr gebraucht werden. Dadurch bekommen Sie schnell eine Routine, die Ihnen die Arbeit an der Dachrinne erheblich erleichtert.

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