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Eine Katze kommt ins Haus - was braucht man alles?

Sie möchten sich eine Katze zulegen und sichergehen, dass es ihr an nichts fehlt? Einige Dinge können auch noch nach dem Einzug des neuen Mitbewohners gekauft werden, doch es gibt ein paar grundlegende Utensilien, die man vom ersten Tag an braucht.

Wenn Sie eine Katze halten wollen, darf ein Katzenklo nicht fehlen.
Wenn Sie eine Katze halten wollen, darf ein Katzenklo nicht fehlen.

Das braucht jeder Katzenhaushalt

  • Zunächst einmal benötigen Sie einen Futternapf pro Katze. Im Zoofachhandel gibt es sie in den unterschiedlichsten Formen und Farben. Welchen Sie auswählen ist völlig egal, solange er nicht zu winzig ist (schlecht zu befüllen) oder zu riesig.
  • Bei der Gelegenheit sollten Sie auch gleich Futter für den neuen Hausbewohner einkaufen. Sie haben die Wahl zwischen Trocken- und Nassfutter. Viele Katzen fressen das Nassfutter etwas lieber, es ist für den Besitzer jedoch arbeitsaufwendiger, da man den Napf häufig reinigen muss. Die Katzenfuttersorten im Handel sind in der Regel alles Alleinfuttermittel. Ein Alleinfutter enthält alle Stoffe, die die Katze benötigt. Wenn Sie Trockenfutter für einen Kater kaufen, dann sollten Sie jedoch immer darauf achten, dass es nierenschonend bzw. blasensteinvorbeugend ist.
  • Katzengras ist ebenfalls sehr sinnvoll, wenn Ihre Katze im Haus bleiben soll. Im Fachhandel gibt es kleine Anzuchtschalen zu kaufen. Katzen fressen Gras, wenn sich zu viele Haare in ihrem Magen zusammengeballt haben. Es hilft ihnen, diese Fellbälle auszuwürgen. Möchten Sie dieses Geschehen so selten wie möglich halten, dann können Sie Ihrer Katze jeden Tag ein wenig Malzpaste zum Futter geben. Haare werden dann vermehrt einfach ausgeschieden und ballen sich nicht im Magen zusammen.
  • Zudem braucht die Katze mindestens einen Trinknapf mit frischem Wasser (einmal täglich wechseln). Dieser Napf sollte möglichst nicht direkt neben dem Futter stehen. Katzen, die zu wenig trinken, können Nierenprobleme bekommen. Diese Tiere lassen sich oft durch einen Katzenbrunnen zu vermehrtem Trinken überzeugen.
  • Ganz wichtig ist außerdem das Katzenklo. Generell wird gesagt, dass man immer ein Klo mehr als Katzen im Haus haben sollte. Auch hier gibt es die verschiedensten Modelle: geschlossene mit oder ohne Klappe, mit oder ohne Geruchsfolter, offene Modelle mit verschiedenen Rändern. Auch wenn manche Katzen die geschlossene oder die offene Form vorziehen, ist es den meisten Katzen letztendlich egal, wie ihr stilles Örtchen aussieht. Hauptsache, es ist sauber.
  • Um das Klo sauber zu halten, benötigen Sie eine Katzenkloschaufel. Wenn Sie ein Klumpstreu verwenden, empfiehlt sich eine Schaufel mit großen Löchern, ansonsten eher eine mit kleineren. Einfaches Streu ist pro Sack oft günstiger. Klumpstreu ist einfacher zu handhaben und das Klo ist leichter zu reinigen. Achtung: Spülen Sie niemals Katzenstreu in der Wassertoilette herunter, wenn es nicht ausdrücklich auf der Streuverpackung erlaubt wird. Dies führt sonst zu hartnäckigen Rohrverstopfungen.
  • Für eine Langhaarkatze braucht man unbedingt auch eine Bürste. Wird beispielsweise eine Perser nicht täglich gebürstet, kann das Fell komplett verfilzen.

Das ist außerdem für Ihre Katze zu empfehlen

  • Ihre Katze hat das angeborene Bedürfnis, ihre Krallen zu schärfen und Gegenstände so zu markieren. Wenn Sie vermeiden möchten, dass Sofa oder Tapeten bevorzugtes Opfer Ihrer Katze wird, dann müssen Sie ihr gute Alternativen bieten. Kratzbäume sind beliebt. Es gibt sie vom einfachen Modell (Kratzstamm mit Liegefläche) bis hin zu ausgefallenen, deckenhohen Spiellandschaften. Trotzdem nehmen manche Katzen den Kratzbaum zunächst nicht an. Etwas Katzenminze darauf zu streuen wirkt oft Wunder. Auch sehr beliebt bei Stubentigern sind die sehr günstig zu erwerbenden Kratzpappen. Sie kosten zwischen etwa 3 und 10 Euro und können in jedem Zimmer einfach auf den Boden gelegt werden.
  • Viele neue Katzenbesitzer kaufen ihrem Liebling ein Körbchen, damit die Katze einen Platz zum Schlafen hat. Anders als ein Hund legt die Katze wenig Wert darauf. Selbst, wenn sie den Korb anfangs nutzt, wird sie sich mit der Zeit immer wieder selbst neue Schlafplätze suchen. Bevorzugte Langzeitschlafplätze gibt es aber durchaus. Neben zum Beispiel den hohen Ebenen des Kratzbaums oder besonderen Vorrichtungen wie einer Heizungsliege (vor allem im Winter) wird zum Beispiel auch eine kuschelige Decke auf dem Sofa meist gerne angenommen.
  • Fast alle Katzen, insbesondere jüngere, spielen gerne. Hier gibt es eine große Auswahl in den Läden. Probieren Sie einfach aus, was Ihrer Katze besonders zusagt. Das Spielzeug braucht nicht besonders aufwendig zu sein. Gut kommen in der Regel rasselnde Fellmäuse an. Aber auch ganz einfache Dinge, wie zusammengeknülltes Papier oder einfache, oben offene Pappkartons (eventuell mit kleinen Löchern in den Seiten) können Katzenherzen höher schlagen lassen.
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