-
Stefanie | 28.02.2011, 18:51
Hallo,
Mich fasziniert die Hang seit 2 Jahren und waere der Kauf nicht so schwierig, dann haette ich mir in dieser Zeit definitiv eine gekauft. Jetzt bin ich Ende letzten Jahres durch Zufall auf der Strasse auf ein Instrument gestossen, dass zwar keine Hang ist, aber deutlich von der Hang inspiriert ist. Auch aus Stahl, pentatonische Klänge, kleiner als die Hang und aber trotzdem klanglich wunderschoen. Habe mir jetzt eine gekauft (”Gombadrum”) und bin sehr glücklich damit, auch wenn es jetzt doch keine Hang geworden ist, ist meine Gomba doch auch echt ein tolles Instrument und ich finde keine schlechte Alternative, wenn der Kauf von einer Hang doch nicht geklappt hat. ANderer Vorteil: die Gomba kostet auch nur ein Viertel soviel wie die Hang . Stefanie
-
Michael | 04.05.2011, 00:20
Der Titel sollte geändert werden. Es gibt kein Hang Drum. Jeder der sich auskennt, nennt das Instrument bei seinem richtigen Namen: Hang. "Hang Drum" ist genauso falsch wie "Xylophon Drum", "Gong Drum" oder "Gitarren Drum". Dieser Ausdruck wird ganz überwiegend nur von Leuten benutzt, die das Hang nur aus dem Internet kennen und keine Ahnung haben.
Die Empfehlung, sich mit der Philosophie der Hersteller zu beschäftigen, nur um im Brief den richtigen Tonfall zu treffen, halte ich nicht für hilfreich. Wer sich für ein Hang interessiert, sollte sich vielmehr ernsthaft damit auseinandersetzen, was das Hang ist, welche Eigenschaften es hat, wozu es taugt und wozu nicht. Falsche Erwartungen führen sonst leicht zur Enttäuschung. Informationen findet man unter http://www.hangblog.org/hangbibliothek/ Kontakt zu Hangspielern, die sich mit der aktuellen Version des Instruments, dem Freien Integralen Hang auskennen, findet man bei http://www.hangforum.com
Sowohl die angegebene Telefonnummer als auch die angegebene E-Mail-Adresse sind seit über sechs Jahren nicht mehr aktuell. Die PANArt ist für Hanginteressenten ausschließlich per Brief erreichbar.
Bei eBay und Kleinanzeigen sollte man extrem vorsichtig sein. Betrugsversuche mit angeblichen Hangverkäufen sind dort an der Tagesordnung und es werden oft verstimmte Instrumente angeboten. Außerdem sind die Preise völlig überhöht.
-
can | 10.07.2011, 16:12
@ Stefanie | 28.02.2011, 19:51
Liebe Stefanie,
stimme Dir zu das es ähnlichkeiten gibt, jedoch kommt sie an dieses wunderwerk an klang und ispirationskörper nicht mal nah. wenn man wirklich eine hang spielen muss, also will, wird man sie auch bekommen. wichtig ist das sie in die richtigen hände kommt. finde das konzept der schmiede sehr gut. nicht verkommerzt.
;) vg can
-
Martin Auras | 23.12.2011, 13:10
Nach Erfüllung aller Qualifikationen fehlt mir jetzt nur noch die Genehmigung der Verkäufer zum Kauf einer Hang, allerdings habe ich keine Lust, solches Brimborium mitzumachen, nur weil ein Blech gut klingt. Ich weiß, ich bin ein Banause, aber ansonsten stinknormal.
-
Okapi | 16.01.2012, 20:42
Habe heute ich Post vom Hanghaus aus der Schweiz bekommen. Im Sommer 2011 habe ich mich postalisch um den Erwerb eines Hang beworben.
Die Antwort hat mich in meinen Bemühungen ein Hang zu besitzen um Jahre zurück geworfen. Bin sehr traurig darüber!!
Hier die Antwort:Ihr Brief hat uns erreicht. Sie interessieren sich für ein Hang.
Wir müssen Ihnen leider mitteilen, dass wir Ihnen kein Hang verkaufen können, sei es, weil Sie sich für etwas interessieren, was wir gar nicht kreieren, sei es, weil einfach zu wenig zum Verkauf da sind. Im ersten Fall verweisen wir auf www.hangblog.org, Michael Paschko's Seite mit den notwendigen Informationen, im zweiten Fall schreiben Sie uns nochmals im nächsten Jahr.
Das Hang ist in steter Entwicklung, wir wissen nicht, wohin es uns führt. ......
-
alex | 04.03.2012, 19:46
also nichs gegen die idee an sich und auch gebe ich zu, dass es eine weile interessant wäre auf dem ding zu spielen und deshalb respekt an die erfinder. jedoch muss ich euch an dieser stelle ne ernsthafte frage stellen. warum sollte man denn für so nen topf, den man maschinell für pfennige herstellen kann + material 1300€ blechen? es ist nen nettes monopol was die beiden sich da errichtet haben und wenn es ihnen wirklich um etwas spirituelles dabei ginge oder um ein wohlwollen würden die doch nach ner zeit das ding etwas zugänglicher für alle menschen machen und zwar für einen deutlich niedrigeren preis. was meint ihr?
-
Matthias | 08.03.2012, 21:52
@alex
...vielleicht weil eine Hang nicht einfach nur Instrument sein will.
Hang ist Meditation, Inspiration; eine Hang lebt unter ihrem Spieler, transformiert Emotionen zu Tönen.
...und hast Du schonmal ein wirklich gutes Instrument gefunden, welches maschinell erstellt wurde? Vielleicht wenn Du einen Synthie für ein solches hältst...
-
b713k | 12.03.2012, 20:25
Kurze Frage: Warum wird heutzutage alles so verkompliziert und braucht einen elitären Charakter? Warum muss man sich erst mit Philosophien auseinandersetzen um ein Instrument zu verstehen und warum gibt es in der Kunst richtig und falsch? Was ist aus Intuition und Kreation geworden? Bis ich diesen Artikel las mochte ich das Instrument jetzt ist mir das Ganze zu elitär und die Art wie man das Instrument erstehen muss ein bischen zu faschistisch.
-
Michael | 17.03.2012, 18:33
@b713k Um Antworten auf deine Fragen zu erhalten, musst du dich ein wenig eingehender mit dem Hang beschäftigen. Folge den Links, die ich in meinem ersten Kommentar weiter oben angeben habe. Der Artikel oben is arg verkürzt und lädt zu Missverständnissen über das Verfahren des Hangvertriebs geradezu ein. Meine Antwort in Kurzversion: Da die Nachfrage die Zahl der gebauten Instrumente um das Zehnfache übersteigt, bleibt dir als Interessent überhaupt nichts anderes übrig, als dich zuerst einmal gründlich mit dem Instrument auseinanderzusetzen, wenn du eine Chance haben willst, dass dein Interesse so wahrgenommen wird, dass du eine Chance hast. Das ist nicht nur beim Hang so. Das gilt für jedes Gut bei dem Angebot und Nachfrage derart krass auseinanderklaffen. Sei froh, dass das Problem beim Hang nicht einfach über den Preis gelöst wird, denn dann läge der wahrscheinlich bei 6000 Euro oder mehr.
-
Hans | 09.05.2012, 14:00
Ich finde es ziemlich erschreckend, was ich hier lese. Als Musiker oder einfach Interessierter soll ich gezwungen werden mir irgendeine "Philosophie" anzueignen, um mich dann der Willkühr der Instrumentenbauer zu überantworten, die dann über meine geistige "Reife" entscheiden??? Das ist doch wie bei einer Sekte.
Ich kann mir gut vorstellen, dass man mit dem Instrument besondere meditative Erfahrungen machen kann, aber der Preis und das Brymborium sind doch reiner Splin!
Instrumente gehören unter die Menschen, nur so entsteht Musik und Kultur. Alles Andere ist eine elitäre und völlig verquere Einstellung.
Die Nachfrage wird's regeln und zwar nicht über den Preis, sondern über das Brechen dieses Monopoles durch - wie ich hoffe - eine rasch ansteigende Zahl von qualitativ hochwertigen Nachbauten!