Alle Kategorien
Suche

Eine gute Karpfenrute auswählen - darauf sollten Sie achten

Neben vielen trendigen Sportarten und Hobbys kommt eine einst eher verspottete und als langweilig und unsportlich betitelte Freizeitbeschäftigung immer mehr in den Blickpunkt. Der Angelsport, der oft belächelt wird, weil viele ihn nicht mit Sport vergleichen wollen oder können, wird immer beliebter. Vor allem der Ansitz auf Karpfen mit einer guten Karpfenrute ist eine Herausforderung, der es sich zu stellen gilt.

Schnur, Rute und Rolle müssen stimmen.
Schnur, Rute und Rolle müssen stimmen. © Petra Bork / Pixelio

Gute und richtige Angelruten

Beim Angeln ist es eigentlich fehl am Platz, von richtigen, guten oder falschen Ruten zu sprechen. Wenn Sie sich an frühe Zeiten zurückerinnern, so fällt auf, dass auch damals gute Fänge gemeldet wurden, wo es noch keine speziellen Raubfisch- oder Karpfenruten gab.

  • Jedoch müssen Sie dieser Tatsache entgegensetzen, dass die Entwicklung und die Beobachtung der Angelei und besonders der begehrten Zielfische Erkenntnisse gebracht haben, welche in die Entwicklung und den Bau von Angelgeräten mit einfließen sollten.
  • Die Angel allein bringt jedoch tatsächlich noch nicht den gewünschten Fangerfolg. Erst das Zusammenspiel dieser mit dem richtigen Köder, der perfekten Schnur, einer guten zuverlässigen Rolle und natürlich dem nötigen Know-how und dem Wissen über Gewohnheiten und Standplätze der Zielfische, sind das Rezept für reiche Beute.

Eine Karpfenrute auswählen

  • Zuersteinmal sollten Sie bei der Wahl einer Karpfenrute darauf achten, dass sie sehr stabil ist. Karpfen wirken zwar sehr träge, wenn Sie diese in offenen Becken und in Gefangenschaft beobachten, sind Sie jedoch einmal an der Angel gehakt, werden sie ernst zu nehmende Kämpfer.
  • Daraus ergibt sich auch der nächste Punkt. Neben der Stabilität muss die Rute aber trotzdem noch eine entsprechende Aktion (Biegsamkeit der Rute bei Belastung) besitzen. Wenn Sie den Fisch drillen, gibt die Rutenspitze dadurch immer wieder etwas nach, sodass der Karpfen nicht durch zu viel Widerstand aushakt oder die Sehne reißt.
  • Das hat wiederum zur Folge, dass  auch das Zubehör stimmen muss. Eine Stationärrolle, vorteilhafterweise mit Freilauf, sollte ebenfalls kräftig sein und ein hohes Schnurfassungsvermögen besitzen, falls der Fisch einmal das Weite suchen möchte. Dreißiger Schnurstärke bei Monofilschnüren ist Minimum.

Eine optimale Länge der Karpfenrute gibt es nicht, sie sollte aber etwa drei bis maximal fünf Meter betragen, je nachdem, welche Wurfweiten Sie erzielen möchten oder müssen. Hier gilt - je länger desto weiter.

Teilen: