Wenn Sie ein Baby erwarten, benötigen Sie eine umfangreiche Erstausstattung. Eine Checkliste hilft Ihnen dabei, alles Notwendige zusammenzustellen. Sie ist eine hilfreiche Gedankenstütze und bietet Ihnen einen Überblick über die Anschaffungen, die Sie bis zum Geburtstermin noch tätigen sollten.
- 28.09.2011 Claudia Klädtke
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
- Zettel und Stift oder Textverarbeitungsprogramm
Worauf Sie bei der Erstellung der Checkliste achten sollten
- Erstellen Sie die Checkliste möglichst frühzeitig, am besten zu Beginn der Schwangerschaft. So bleibt Ihnen ausreichend Zeit, alle wichtigen Besorgungen zu tätigen.
- Falls das geplante Kinderzimmer verhältnismäßig klein ist, sollten Sie dieses ausmessen. So können Sie besser planen, wie sich die notwendigen Möbel in dem Raum arrangieren lassen.
- Sie können die Checkliste auch in Dinge unterteilen, die Sie für die Erstausstattung für Ihr Baby unbedingt benötigen und solche, die zwar vorteilhaft, aber nicht zwingend notwendig sind. Zu letzteren gehören zum Beispiel Stillkissen oder ein Sterilisator für die Mikrowelle.
- Notieren Sie eventuell separat, welche Utensilien und Möbel Sie vielleicht von Freunden oder Verwandten übernehmen können. Dies ist beispielsweise bei Möbeln oder Kinderwägen sinnvoll. Erkundigen Sie sich frühzeitig, ob Sie diese Dinge auf diesem Weg günstig erhalten können oder ob Sie diese als nötige Anschaffung auf Ihre Checkliste aufnehmen sollten.
Diese Erstausstattung benötigen Sie für Ihr Baby
- Zu den wichtigsten Anschaffungen für Ihr Baby gehört ein Kinderbett, das idealerweise über ein TÜV-Prüfsiegel verfügen sollte. Dazu gehören auch eine passende Matratze, Laken und ein Babyschlafsack. Außerdem benötigen Sie einen Wickeltisch oder eine Wickelkommode und eine Wickelauflage. Sofern Sie nur wenig Platz im Kinderzimmer zur Verfügung haben, können Sie alternativ dazu auch eine Wickelstation für die Badewanne kaufen.
- An Kleidung benötigen Sie anfangs einige Bodys, idealerweise mit Druckknöpfen, damit Sie dem Kind die Kleidung nicht über den Kopf ziehen müssen. Auch mehrere Strampler sowie dicke und dünne Socken und Strumpfhosen sollten zur Erstausstattung gehören. Für draußen brauchen Sie zudem eine dicke und eine dünne Jacke, eine Mütze und einen Winteranzug für die kalte Jahreszeit. Auch eine flauschige Babydecke ist sinnvoll.
- Für unterwegs sollten Sie einen Kinderwagen sowie einen Fleece- oder Fellsack für kalte Tage anschaffen. Sofern Sie über ein Auto verfügen, benötigen Sie zudem eine Babyschale, um Ihr Kind sicher transportieren zu können. Viele Eltern verwenden auch ein Tragetuch oder einen Tragesack, um ihr Baby nahe am Körper zu tragen. Des Weiteren gehört auch eine Wickeltasche zur Erstausstattung. Darin können Sie alle wichtigen Utensilien wie Windeln, Fläschchen und Ersatzkleidung transportieren.
- Als Pflege-Erstausstattung sollten Sie sich Windeln in der kleinsten Größe, einen Windeleimer, Windelcreme und Öltücher kaufen. Auch ein Badethermometer ist wichtig, da die Babyhaut sehr empfindlich ist. Eine Babybadewanne ist hingegen nicht zwingend notwendig, da Sie Ihr Kind auch im Waschbecken baden können. Außerdem gehören Babybadeöl, eine Babynagelschere, eine weiche Bürste und Mullwaschlappen zur Erstausstattung. Als Spucktücher eignen sich Mullwindeln besonders gut, da sie weich und zugleich saugfähig sind.
- Zum Stillen ist es vorteilhaft, einen speziellen Still-BH und Stilleinlagen zu tragen. Dadurch verhindern Sie Flecken auf der Kleidung, die durch Milchtropfen entstehen können. Sobald Sie Ihr Baby nicht mehr stillen, brauchen Sie mehrere Fläschchen aus Glas oder Kunststoff sowie Milch- und Trinksauger, eine Flaschenbürste und etwa vier bis fünf Packungen Baby-Anfangsnahrung pro Monat.
- Einige Dinge gehören nicht zwingend zur Erstausstattung, können aber durchaus hilfreich und sinnvoll sein. Dazu gehört beispielsweise ein Reisebett, mit dem Sie mit Ihrem Kind auch einmal mehrere Tage wegfahren können ohne sich um eine passende Schlafgelegenheit sorgen zu müssen. Auch ein Stillkissen ist nicht unbedingt nötig, macht das Stillen aber komfortabler. Wenn Sie die Fläschchen nicht im Wasserbad erwärmen möchten, können Sie dazu einen Babyflaschenwärmer verwenden. Außerdem gibt es inzwischen Sterilisatoren für die Mikrowelle, durch die Sie sich das Auskochen der Fläschchen und Sauger ersparen.