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Eine Ampelschaltung aufbauen - so geht's

Oft wird im Modellbau eine möglichst einfach aufzubauende Ampelschaltung benötigt. Mit gängigen elektronischen Bauteilen können Sie diese auf einer kleinen Platine selbst aufbauen.

Eine Ampelelektronik selber aufbauen
Eine Ampelelektronik selber aufbauen

Was Sie benötigen:

  • eine Integrierte Schaltung 4017
  • IC-Sockel, 16-polig
  • zwei Transistoren BC 547
  • drei Transistoren BD 679
  • elf Dioden 1N4148
  • zwei Elektrolytkondensatoren 10 Mikrofarad
  • ein Potenziometer 100 Kiloohm
  • drei Widerstände 1 Kiloohm
  • einen Widerstand 12 Kiloohm
  • drei Widerstände 470 Ohm
  • eine Lochrasterplatine (Größe etwa 50 x 100 Millimeter)
  • Verbindungsdraht
  • drei Lämpchen 12 Volt oder Modellampel mit eingebauten Lämpchen
  • Lötkolben und Lötzinn
  • Seitenschneider
  • Spannungsquelle 12 Volt

Die Funktion der Ampelschaltung

Diese Ampelschaltung besteht aus einer integrierten Schaltung sowie einigen zusätzlichen diskreten Bauteilen.

  • Bei der integrierten Schaltung handelt es sich um einen Zählerbaustein. Dieser wird von einem sogenannten astabilen Multivibrator, welcher hier als Taktgeber fungiert, angesteuert.
  • Bei jedem Takt zählt die integrierte Schaltung einen Schritt weiter. Hierdurch werden verschiedene Ausgänge am Ausgang der Schaltung angesteuert.
  • Durch die Dioden am Ausgang der integrierten Schaltung und die nachfolgenden Transistoren werden die Ausgänge der Ampelschaltung angesteuert.
  • Hierdurch leuchten die Lampen am Ausgang so auf, dass diese die typische Leuchtsequenz einer Ampel darstellen.
  • Mit dem Potenziometer (Poti) in dieser Schaltung lässt sich die Zeit für einen kompletten Durchlauf der einzelnen Ampelphasen variieren.

So bauen Sie die Schaltung nach dem Schaltbild auf

Zum Aufbau können Sie eine kleine Lochrasterplatine verwenden. Für die integrierte Schaltung verwenden Sie am besten einen entsprechenden IC-Sockel.

  1. Beginnen Sie, indem Sie zuerst den IC-Sockel in die Lochrasterplatine einsetzen und diesen verlöten. Platzieren Sie dazu den Sockel am besten in der Mitte der Platine. Setzen Sie aber die integrierte Schaltung noch nicht in den Sockel ein.
  2. Danach setzen Sie die anderen elektronischen Bauteile ebenfalls in die Platine ein und verlöten diese ebenfalls. Achten Sie dabei aber immer auf die richtige Polarität der Bauteile.
  3. Verbinden Sie nun die Bauteile nach dem Schaltbild miteinander. Hierfür können Sie einfachen Verbindungsdraht verwenden oder Lötbrücken aus Lötzinn.
  4. Wenn Sie die Schaltung so weit aufgebaut haben, können Sie zum Schluss die integrierte Schaltung in den Sockel einsetzen. Achten Sie aber auch hierbei auf die richtige Einbauposition.
  5. Das Potenziometer stellen Sie vor der Inbetriebnahme der Ampelschaltung auf die mittlere Position.
  6. Schließen Sie nun die Platine an eine geeignete Stromversorgung an. Wenn Sie alles richtig aufgebaut haben, sollte die Ampelschaltung nun funktionieren.
  7. Mit dem Poti können Sie die Zeit für einen kompletten Durchlauf Ihren Wünschen anpassen.
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