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Ein Yip-Yip-Kostüm selber basteln - so geht's

Wer kennt sie nicht, die seltsamen Marsianer aus der Sesamstraße, die sich mit Yip-Yip-Lauten verständigen? Wollen Sie selbst zu einem interplanetarischen Besucher werden, können Sie sich ein Kostüm relativ leicht selbst herstellen. Aber Vorsicht: Für ein authentisches Auftreten dürfen Sie sich auf der Halloween-Party nur in der originalen Aliensprache verständigen. Üben Sie schon mal das Yip-Yip!

Der richtige Stoff ist entscheidend.
Der richtige Stoff ist entscheidend.

Was Sie benötigen:

  • Fleece- oder Plüschstoff (pink oder blau)
  • blickdichter schwarzer Stoff
  • 2 Styroporkugeln
  • Pfeifenreiniger in Farbe des Kostüms
  • Mütze
  • Styropor oder Bimsstein
  • Nadel und Faden
  • Klebepistole
  • schwarzer Stift
  • Sicherheitsnadeln
  • Kreidestift, Gewebeband

Yip-Yip -Outfit vorbereiten

  1. Kaufen Sie Plüschstoff, der etwa so lang ist, wie Sie selbst und Sie vollständig umschließt. Sie sollten mit Maßen von 200 x 170-180 Zentimetern rechnen. Wählen Sie einen Fleece-, Teddy- oder Plüschstoff in Pink oder Blau.
  2. Legen Sie sich den Stoff auf den Kopf und drapieren ihn so, dass Sie vollständig bedeckt sind. Geben Sie etwa 10-15 Zentimeter am Boden hinzu, diese Zugabe benötigen Sie später für die Mundbewegungen. 
  3. Markieren Sie mit einer Sicherheitsnadel, Gewebeband oder einem Kreidestift die Mitte Ihres Kopfes, Anfang und Ende Ihres Mundes sowie den Beginn Ihrer Augenbrauen.
  4. Ziehen Sie den Stoff wieder aus und bereiten Sie nun das Augenloch vor. Verwenden Sie schwarzen Stoff, durch den Sie selbst hindurchsehen können, der für Außenstehende aber weitgehend blickdicht ist. Am besten funktioniert schwarzes Fliegengitter. Legen Sie den Stoff in mehreren Lagen übereinander und testen mit einem Fotoblitz, ob Ihr Gesicht hinter dem Stoff unsichtbar bleibt. 
  5. Schneiden Sie ein eckiges Stück Stoff zu. Schneiden Sie ein ovales Stück Stoff heraus, wo sich Ihr Mund befindet. Schneiden Sie einige Millimeter kleiner als Ihre Markierungen, diese Zugabe benötigen Sie für den schwarzen Stoff.
  6. Drehen Sie den Stoff nach außen und nähen auf der Innenseite den schwarzen Stoff fest. Wollen Sie mehrere Lagen verwenden, sollten Sie diese mit einer Sicherheitsnadel fixieren, damit sie nicht hin- und herrutschen. Von der Außenseite sollte es nun so aussehen wie ein klaffendes, schwarzes Loch. 
  7. Nehmen Sie nun die Mütze, am besten aus einem groben Stoff und nähen Sie an der Innenseite fest, genau dort, wo Sie die Markierung für die Mitte Ihres Kopfes gemacht haben. Die Mütze sorgt dafür, dass Ihr Kostüm beim Tragen nicht verrutschen kann. Probieren Sie das Kostüm an, Ihre Augen sollten sich am oberen Ende des Mundloches befinden.

Kostüm fertigstellen und anprobieren

  1. Nehmen Sie nun das Styroporstück oder den Bimsstein und schneiden ihn in eine halbmondförmige Struktur. Diese bildet den Kiefer des Yip-Yip.
  2. Kleben Sie das Stück etwas unterhalb des schwarzen Stoffes auf, die kurvige Seite zeigt zum Stoff. Wenn das Kostüm fertig ist, bewegen Sie mit Ihrer Hand das Styroporstück, sodass es aussieht, als würden Sie Yip-Yip sagen. Einfacher zu bedienen ist der Kiefer, wenn Sie aus zwei Leisten oder Stäben ein T-förmiges Mundstück herstellen. Die waagerechte Seite befestigen Sie an Ihrem Stoff, mit der langen Seite des Ts bewegen Sie später den Mund.
  3. Legen Sie den Stoff auf den Boden und markieren die Position für die Augen. Sie sollten mittig auf dem Kopf sitzen. Kleben Sie die Styroporbälle direkt auf den Stoff. Malen Sie mit einem schwarzen Stift die Augen auf.
  4. Formen Sie aus den Pfeifenreinigern eine lange Antenne. Anschließend befestigen Sie die Antenne mit Sicherheitsnadeln direkt hinter den Augen am Kostüm, für mehr Stabilität können Sie die Sicherheitsnadel durch die Mütze führen.
  5. Vernähen Sie das Kostüm an den Seiten, sodass ein großer Sack entsteht und niemand mehr hineinsehen kann, die Unterseite lassen Sie offen. Wenn Sie wollen, können Sie zwei Armlöcher in den Stoff schneiden, damit Sie mehr Armfreiheit haben. 
  6. Richten Sie die Antennen aus. Fertig!
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