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Ein Wärmepflaster bei Rückenschmerzen verwenden - was Sie dabei beachten sollten

Wärmepflaster sind oft sehr hilfreich, wenn es darum geht, schnelle Hilfe bei Rückenschmerzen zu bekommen. Viele Menschen wissen allerdings nicht, warum sich die Pflaster auf der Haut erwärmen und welchen Effekt sie haben.

Cayennepfeffer liefert den Wirkstoff für Wärmepflaster.
Cayennepfeffer liefert den Wirkstoff für Wärmepflaster.

Rückenschmerzen schnell lindern

Leiden Sie unter leichten bis mittleren Rückenschmerzen, kann Ihnen vielleicht ein Wärmepflaster helfen.

  • Besonders bei Verspannungen im Nacken, an den Schultern oder im mittleren Rücken sowie bei Rheuma werden die Pflaster häufig eingesetzt.
  • Die Wärmepflaster erhalten Sie in der Apotheke oder in der Drogerie.
  • Entnehmen Sie der Verpackung ein Pflaster und kleben es auf den schmerzenden Bereich. Hilfreich ist es, wenn Sie jemanden fragen können, der Ihnen das Wärmepflaster aufklebt.
  • Waschen Sie sich nun gründlich die Hände, damit Sie den Wirkstoff nicht versehentlich in Mund oder Auge bekommen, wo er zu Reizungen führen kann.
  • Sie sollten das Pflaster nun mindestens vier Stunden kleben lassen, damit es seine Wirkung entfalten kann. Nach zwölf Stunden können Sie es aber abnehmen.
  • Warten Sie nun zwölf Stunden, bevor Sie ein neues Wärmepflaster aufkleben. Nur so können Sie sehen, ob sich ein Erfolg einstellt. Außerdem schonen Sie so Ihre Haut.
  • Schneiden Sie sich das Wärmepflaster nicht in Form, da sonst an den Schneidekanten der Wirkstoff direkt mit der Haut in Kontakt geraten kann, was zu heftigen Reaktionen führen kann.
  • Sind Sie gegen Paprika oder Capsaicin allergisch, dürfen Sie Wärmepflaster bei Rückenschmerzen nicht anwenden.
  • Auch Kinder unter zwölf Jahren dürfen sie nicht verwenden, wenn Capsaicin der Wirkstoff der Pflaster ist.

Wirkung von Wärmepflastern

  • Wärmepflaster entwickeln bei Rückenschmerzen oft eine wohltuende Wirkung, weil sie die Durchblutung fördern und so eine Erwärmung des Gewebes bewirken.
  • Vielleicht kennen Sie Wärmepflaster noch unter dem Namen ABC-Pflaster. Dieser Name ließ sich auf die Inhaltsstoffe Arnika, Belladonna und Capsicum zurückführen, die damals angewendet wurden.
  • Da sich aber besonders das Capsaicin bei der Behandlung von Rückenschmerzen bewährt hat, wurde im Laufe der Zeit die Rezeptur geändert. Heute ist meistens nur noch der Dickextrakt des Cayennepfeffers enthalten.
  • Das Capsaicin bewirkt, dass sich durch die Stimulation der Wärme- und Schmerzrezeptoren die Haut erwärmt und die Durchblutung gesteigert wird. Außerdem hemmt der Wirkstoff, dass die Schmerzbotenstoffe nicht mehr übertragen werden, sodass Sie nach der Anwendung in der Regel schmerzfrei sind.
  • Natürlich kommt es immer auf die Ursache der Rückenschmerzen an, damit ein Wärmepflaster wirken kann. Besonders bei verspannten Muskeln, Fehlhaltungen oder Ähnlichem können Sie aber oft gute Erfolge spüren.
  • Neben Wärmepflastern, die mit Capsaicin wirken, gibt es außerdem welche, die feines Eisenpulver als Wirkstoff haben. Das Pulver reagiert hier mit der Luft, wodurch Wärme als Nebenprodukt entsteht. Die Haut wird bei diesen Wärmepflastern nicht gereizt.
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