Ein Nationalgericht in Deutschland - ein Rezept für Eisbein mit Sauerkraut

Ein Klassiker der deutschen Küche - Eisbein und Sauerkraut. Ein Klassiker der deutschen Küche - Eisbein und Sauerkraut.
Ein typisch deutsches Gericht? Nicht unbedingt - nicht jeder in Deutschland liebt die fettigen Haxen. Dennoch: Im Ausland gilt das Eisbein - natürlich mit Sauerkraut serviert - als Nationalgericht der Deutschen. Sie wollen es mal probieren? Hier finden Sie ein einfaches Rezept.
Sabine Sanftleben
07.12.2011 Sabine Sanftleben
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
  • Für vier Personen brauchen Sie:
  • zwei bis vier Eisbeine (je nach Größe)
  • einen Liter Fleischbrühe
  • drei große Zwiebeln
  • zwei große Dosen Sauerkraut
  • Schmalz
  • drei Lorbeerblätter
  • zehn Wachholderbeeren
  • Kümmel nach Geschmack
  • Salz
  • Suppenwürfel
  • einen besonders großen Kochtopf

Deftiges Nationalgericht oder kalorienreiche "Fettbombe"? Entscheiden Sie selbst!

So bereiten Sie das Nationalgericht zu

Auch wenn Deutschland sicher mehr Kulinarisches zu bieten hat: Das Eisbein mit Sauerkraut ist - und bleibt - ein Klassiker der deutschen Küche. Ob Nationalgericht oder nicht - wer es deftig (und auch mal etwas fetter) mag - der wird das Eisbein lieben.

  • Ein Eisbein zuzubereiten ist erdenklich einfach. Sie können Ihre Eisbeine entweder in einen großen Topf mit einer kräftigen Brühe und Zwiebeln garen oder aber - und das ist die bessere Variante - sie gemeinsam mit dem Sauerkraut schmoren lassen. Und so finden Sie hier natürlich auch das Rezept für einen deftigen "Eisbein-Sauerkraut-Topf".

Deutschland und das Sauerkraut

Sauerkraut - ein Nationalgericht? Immerhin ist es nicht nur mit Eisbein ein Genuss - auch mit Bratwurst kommt das leckere Kraut in Deutschland oft und gerne auf den Tisch.

  • Machen Sie es sich leicht - greifen Sie zur Konserve. Sauerkraut erhalten Sie in großen und kleinen Dosen oder in praktischen Tüten. Kaufen Sie nicht das teuerste Kraut - erfahrungsgemäß reicht es völlig aus, wenn Sie auf das preisgünstigere Sauerkraut zurückgreifen.Würzen und kochen müssen Sie es ohnehin.
  • Schneiden Sie zunächst die Zwiebeln in kleine Stücke oder - besser noch - raspeln Sie die Zwiebeln mit einer Küchenreibe klein. Nehmen Sie nun einen großen Kochtopf und zerlassen Sie etwas Schmalz darin. Ist das Fett geschmolzen, dann geben Sie die Zwiebeln dazu und schwitzen diese kurz an.
  • Weiter geht's mit dem Sauerkraut - Dosen auf und ab in den Topf. Dünsten Sie Kraut und Zwiebeln kurz zusammen an und fügen Sie anschließend die Brühe hinzu. Verrühren Sie alles und geben Sie Lorbeerblätter und Wacholderbeeren dazu. Wer es mag, der sollte noch mit etwas Kümmel würzen. Schmeckt toll und beugt einem "Blähbäuchlein" vor.
  • Nun zum Eisbein - legen Sie die (gewaschenen) Haxen auf das Kraut. Das Ganze sollten Sie nun für mindestens rund eineinhalb Stunden - abgedeckt und bei geringer Hitze - schmoren lassen. Rühren Sie das Kraut hin und wieder durch und füllen Sie - bei Bedarf - auch noch etwas Brühe nach.

Fertig? Dann lassen Sie es sich schmecken! Fehlt die richtige Würze, dann schmecken Sie mit Salz oder Suppenwürfeln ab. Zu Eisbein und Sauerkraut passen Kartoffeln (gebraten oder gekocht), leckere Knödel oder auch Kartoffelpüree. Übrigens: Hübsch - und dekorativ - angerichtet eignet sich auch dieses Gericht für ein Essen mit Gästen!

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