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Ein Exposé für eine Seminararbeit anfertigen

Viele Dozenten verlangen von Ihren Studenten, ein Exposé für ihre Seminararbeit anzufertigen. Doch welche Inhalte sollen in so ein Exposé überhaupt hinein? So gelingt es Ihnen, einen brauchbaren Ausblick auf Ihre Arbeit zu liefern.

Eine Seminararbeit will gut geplant sein.
Eine Seminararbeit will gut geplant sein.

Wozu ein Exposé dient

  • Wenn Ihr Dozent von Ihnen verlangt, ein Exposé für eine Seminararbeit anzufertigen, verfolgt er wahrscheinlich mehrere Ziele damit. Zum einen möchte er sich darüber informieren, was Sie zu tun gedenken. Außerdem werden Sie durch die Erstellung des Exposés dazu genötigt, Ihre Arbeit klar zu strukturieren und sich auch über Teilaspekte Gedanken zu machen, denen Sie sich sonst erst während der Arbeit selbst gewidmet hätten. Und zu guter Letzt gibt ein Exposé Ihrem Dozenten die Möglichkeit, Sie auf Fehler in der angewandten Methodik hinzuweisen und Ihnen weitere wertvolle Hinweise zu geben.
  • Ein, vom Dozenten abgesegnetes, Exposé ist also einer hervorragende Grundlage, Ihre Seminararbeit anzugehen. Letztlich müssen Sie sich lediglich an den dargelegten Punkten entlanghangeln und verfügen über ein klar strukturiertes Arbeitsgerüst.

Das sollte der Ausblick auf Ihre Seminararbeit leisten

  • Zu aller erst sollten Sie deutlich machen, worum es in Ihrer Seminararbeit überhaupt geht. Welches ist das Thema und vor allem, wie lautet die Problemstellung?
  • Im nächsten Punkt sollten Sie darauf eingehen, warum Sie dieses Thema behandeln, welche Erwartungen Sie selbst an Ihre Forschungen haben und inwiefern die Arbeit einen Forschungsbeitrag leisten soll. Dies ist eigentlich der zentrale Punkt Ihres Exposés, da in ihm deutlich wird, inwiefern Sie sich sinnvolle und realisierbare Ziele gesteckt haben.
  • Ein dritter Sinnabschnitt sollte Ihre Methoden darstellen: Auf welche Theorien stützen Sie Ihre Seminararbeit, welches sind Ihre Arbeitsmethoden und welches Material wollen Sie nutzen?
  • Abgerundet wird das Exposé durch eine Gliederung, die allerdings für Sie nicht verbindlich ist und vermutlich ohnehin mehrfach umgeändert werden wird. Es ist sinnvoll, diese mit einem groben Zeitplan zu versehen. Dies gibt Ihrem Dozenten die Möglichkeit, die Machbarkeit Ihres Vorhabens abzuschätzen und zu kommentieren.
  • Wenn gefordert, können Sie auch ein vorläufiges Literaturverzeichnis beifügen. Dieses wird sich allerdings während des Arbeitens noch drastisch erweitern. Zentrale Werke sollten unter Umständen schon im Abschnitt über Methodik genannt werden.
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