Ein Ernährungstagebuch zu führen hat mehrere Vorteile: Sie haben damit einen genauen Überblick über Ihr Essverhalten und können mögliche Dickmacher und ungesunde Ernährungsgewohnheiten leichter erkennen. Zudem hilft Ihnen ein Ernährungstagebuch Ihr Essverhalten nicht nur pro Tag zu planen, sondern über eine ganze Woche verteilt. Somit lassen sich so manche "Sünden" leichter wieder ausgleichen.
- 22.09.2010 Anne Leibl
Grundsätzliches zum Führen eines Ernährungstagebuchs
- Wichtig beim Führen eines Ernährungstagebuchs ist, dass Sie es nicht nur für einzelne Tage führen, sondern immer für eine ganze Woche.
- Beginnen Sie Ihr Ernährungstagebuch am Montag und führen Sie es bis zum Sonntag. Am darauffolgenden Montag beginnen Sie dann Woche Nummer zwei.
- Der Vorteil des wöchentlichen Überblicks liegt darin, dass Sie Tage, an denen Sie zu viel oder zu wenig gegessen haben, an anderen Tagen der Woche ausgleichen können. Damit können Sie beispielsweise einen Tag, an dem Sie viel gegessen und Alkohol getrunken haben, mit einem Obsttag am nächsten Tag ausgleichen. So haben Sie über die Woche gesehen das Mittelmaß gut eingehalten und müssen sich für den Schlemmertag kein schlechtes Gewissen einreden.
Der Inhalt des Ernährungstagebuchs
- Schreiben Sie pro Tag alles auf, was Sie gegessen haben. Am besten mit Uhrzeit und wo Sie gegessen haben, so können Sie später erkennen, wo Ihre möglichen "Schwachstellen" liegen, zum Beispiel, dass Sie spät abends oft Chips vor dem Fernseher essen.
- Oft wird einem das eigene Verhalten erst klar, wenn man es schwarz auf weiß dokumentiert sieht.
- Da zur Ernährung nicht nur das Essen, sondern auch das Trinken zählt, schreiben Sie auch alle Getränke in Ihr Ernährungstagebuch. So sehen Sie, ob Sie genug Flüssigkeit zu sich nehmen und haben den Überblick über eventuelle zusätzliche Kalorien durch Cola oder alkoholische Getränke.
- Am Ende eines jeden Tages gehen Sie Ihr Ernährungstagebuch durch und überschlagen, ob Sie sich ausgewogen ernährt haben, ob die Kalorienzufuhr ungefähr im Rahmen liegt und wo noch mögliche Schwachstellen lauern.
- Bei aller Kontrolle, vergessen Sie aber nicht, dass Essen auch Spaß machen muss.