Eiben sind immergrüne Sträucher oder Bäume, die bei in Mitteleuropa vor allem als Heckenpflanzen verwendet werden. Sie wachsen sowohl in der Sonne, als auch im Schatten, sind absolut winterhart und sehr robust und pflegeleicht.

So legen Sie eine Eibenhecke an

  1. Eiben werden am besten während der Vegetationsruhe, also von Herbst bis Frühling, in der frostfreien Zeit gepflanzt. Sie werden von den Baumschulen in sehr unterschiedlichen Größen und meist als Ballenware verkauft.
  2. Bei sehr großen Pflanzen von etwa 1,80 Meter können Sie pro Meter Eibenhecke zwei Pflanzen rechnen, bei kleineren Pflanzen etwas mehr.
  3. Beim Pflanzen sollten Sie die Eiben so tief in den Boden setzen, dass der Ballen mit der Oberfläche des Gartens abschließt. Am einfachsten können Sie dies verwirklichen, indem Sie einen Pflanzgraben ausheben, die Eiben hineinsetzen und mit einer Wasserwaage in die richtige Höhe bringen.
  4. Meist ist der Ballen mit einem Jutesack oder noch zusätzlich mit einem Drahtgestell umwickelt. Diese Jute und das Drahtgestell sollten Sie nicht entfernen, sondern nur etwas aufschneiden und lockern. Beide Materialien verrotten mit der Zeit in der Erde.
  5. Den Rest des Grabens können Sie dann mit Pflanzerde auffüllen und die Eiben kräftig gießen. Vor allem in der Anwachszeit sollten Sie den Boden unter der Eibenhecke feucht halten, dabei sollte sich jedoch keine Staunässe bilden. Auch im Winter braucht die Hecke Wasser, weil sie als immergrüne Pflanze auch dann Wasser verdunstet. Dann sollte jedoch nur an frostfreien Tagen gegossen werden.
  6. Eibenhecken werden sehr dicht und wirken nach dem Schnitt wie eine grüne Mauer. Sie können je nach Sorte und Standort jährlich bis zu 30 Zentimeter wachsen. Im Herbst tragen weibliche Pflanzen rote Früchte, die Samen enthalten.
  7. Die beste Zeit für den Schnitt ist das Frühjahr, wenn die Pflanzen noch nicht wieder neu ausgetrieben haben. Dann kann die Hecke, je nach Wunsch, in die passende Form geschnitten werden. Bei Bedarf können Eiben auch stark zurückgeschnitten werden, weil sie auch aus dem alten Holz und sogar aus den Wurzeln wieder austreiben.

Fast alle Teile der Pflanze sind für Menschen und auch viele Säugetiere giftig, deshalb darf das Schnittgut der Hecke keinesfalls an Tiere verfüttert werden. Besonders betrifft das Pferde, deshalb sollten Sie keine Eibenhecke pflanzen, wenn Sie Pferde halten. Ebenso ist eine solche Hecke gefährlich, wenn Sie kleine Kinder oder Haustiere haben. Vögel, Hasen, Hirsche und Rehe allerdings sind gegen den in der Eibe enthaltenen Giftstoff Taxin immun.