Ehetherapie - so gelingt die Paarberatung

Wenn die gemeinsame Sprache fehlt, kann eine Paarberatung helfen. Wenn die gemeinsame Sprache fehlt, kann eine Paarberatung helfen.
Es fällt niemandem leicht, die Hilfe eines Therapeuten oder Beraters in Anspruch zu nehmen. In vielen Ehen und Beziehungen entstehen jedoch Krisen, die diesen Schritt notwendig machen. Schnelles Auseinandergehen löst einen Konflikt zwar für den Augenblick, ihn gemeinsam in einer Ehetherapie oder Paarberatung zu überwinden, stärkt jedoch nicht nur das Paar, sondern auch den Einzelnen.
Dorothea Stuber
26.08.2010 Dorothea Stuber
Was Sie benötigen
Hierbei könnten Sie Hilfe brauchen
  • Offenheit
  • Kontakt zu Beratungsstellen

Bei Partnerschaftsproblemen helfen eine Paarberatung oder eine Ehetherapie

  • Das Eingeständnis: Um eine Paarberatung oder Ehetherapie erfolgreich absolvieren zu können, müssen beide Partner grundsätzlich zu diesem Schritt bereit sein. Dem geht meist viel Streit voraus. Die Partner entfernen sich voneinander, es herrscht Unzufriedenheit, Vorwürfe werden gemacht, eventuell kommt es zu Seitensprüngen. Wenn beide Partner trotzdem an der Fortführung der Partnerschaft interessiert sind, ist eine Beratung der richtige Schritt. Haben Sie den Mut und sprechen Sie Ihren Partner darauf an. Ihr Vorschlag wird keine Begeisterung auslösen, doch mit einem grundsätzlichen „Ja“, können Sie Kontakt zu einer Beratungsstelle aufnehmen.
  • Der erste Kontakt: Adressen und Telefonnummern für eine Paarberatung oder Ehetherapie finden Sie am leichtesten über das Internet. In jeder Stadt gibt es verschiedene Vereine und Wohlfahrtsverbände (Diakonie bzw. Caritas), die entsprechende Angebote machen. Die Paarberatung ist in der Regel kostenfrei, natürlich freuen sich die entsprechenden Stellen über Spenden. Eine Paartherapie findet hingegen bei einem Psychologen statt. Da sie in der Regel nicht von der Krankenkasse finanziert wird, müssen sie für die nicht unerheblichen Kosten selbst aufkommen.
  • Ihr Berater bzw. Therapeut: Berater und Therapeuten haben eine fachmännische Ausbildung genossen. Dementsprechend betrachten sie die Probleme, mit denen ein Paar zu ihnen kommt, aus einer professionellen Distanz und werden Ihnen bei der Analyse und Überwindung unter die Arme greifen. Sie sind dabei jedoch auf Ihre Mitwirkung angewiesen, ein Allheilmittel gibt es nicht.
  • Die erste Sitzung: Der Weg zur ersten Sitzung ist besonders schwer. Sie müssen nun einer außenstehenden Person Einblick in Ihr Gefühlsleben geben. Außerdem werden Sie vor dieser außenstehenden Person eingestehen müssen, dass Sie den Konflikt ohne Hilfe kaum oder gar nicht lösen können. Das fällt sehr schwer, Sie werden jedoch merken, dass die Sitzung Ihnen viel Last von den Schultern nimmt. Ab diesem Zeitpunkt stellen Sie sich Ihren Konflikten produktiv.
  • Ihr Partner verweigert sich? Wenn Ihr Partner sich auf den Vorschlag einer Paarberatung nicht einlassen möchte, so zögern Sie dennoch nicht, sich für sich selbst Hilfe zu suchen. Unabhängig von Ihrem Partner, wird ihnen das helfen, die Dinge klarer zu sehen und Ihr Selbstbewusstsein zu stärken.
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