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Edelweiß pflanzen - so wächst und gedeiht es

Warum nicht mal ein Edelweiß im Garten pflanzen, und sich etwas von der beeindruckenden Bergwelt nach Hause holen. Mit den richtigen Voraussetzungen werden die samtigen Blumen bei Ihnen heimisch.

Das Edelweiß macht Freude.
Das Edelweiß macht Freude.

Was Sie benötigen:

  • Edelweißsamen

Das Edelweiß kommt aus den Bergen

  • Wenn Sie mal ganz oben auf einem Berg tatsächlich ein Edelweiß entdecken, dürfen Sie es nur ansehen, malen oder fotografieren, aber nicht pflücken oder ausgraben. Denn seit dem 19. Jahrhundert steht die kleine Blume unter Naturschutz.
  • In einem gut sortierten Gartenhandel gibt es Samen oder schon gezogene Pflanzen, die Sie in den Garten oder in Töpfe setzen können. Sie müssen aber damit rechnen, dass das Ergebnis nicht ganz so prächtig wird, wie in der freien Natur. Gezüchtet wird das Edelweiß nicht so viele Blüten bilden, und auch die typische weiße Farbe ist nicht ganz so strahlend. 

Die Bergblume pflanzen

  • Der ideale Standort für ein Edelweiß ist ein  Steingarten. Dort kann es eine Höhe von bis zu 20 cm erreichen. Der Boden kann einfach und nährstoffarm sein. Hauptsache die Erde ist gut durchlässig, damit es keine nassen Füße bekommt. Am besten ist ein sonniger Platz mit ausgiebigem Lichteinfall.
  • Das Edelweiß gehört zu den Kaltkeimern. Das ist auch der Grund, warum die Samen sich noch vor dem Pflanzen eine Zeit lang in kalten Temperaturen entwickeln müssen. Das gelingt am besten, wenn Sie sie 7 bis 10 Tage in den Kühlschrank legen.
  • Ein guter Zeitpunkt zum Aussäen ist der Monat März. Legen Sie die Samen in Kisten mit Aussaaterde (Saatkästen). Stellen Sie diese erst einmal auf einen kühlen und geschützten Platz, beispielsweise ins Gewächshaus. Sind die Eisheiligen vorüber, das ist ungefähr Mitte Mai, bringen Sie die kleinen Jungpflanzen ins Freiland.
  • Nun brauchen Sie nur noch hin und wieder etwas gießen und im Juli auf die samtigen Blüten warten. Ist das Edelweiß verblüht, schneiden Sie die verwelkten Anteile ab.
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