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Duschwanneneinbau selber vornehmen - so geht's

Wenn Sie bauen oder nur Ihr Bad neu renovieren, können Sie sich einen Fachmann zum Einbauen der Dusche rufen. Sie können es aber auch selbst versuchen. Hier lesen Sie, wie der Duschwanneneinbau funktioniert.

Eine Dusche kann man selbst einbauen.
Eine Dusche kann man selbst einbauen.

Was Sie benötigen:

  • Duschwanne mit Zubehör
  • Planblocksteine
  • HT-Rohr (DN 50)
  • Fliesen
  • Dichtmasse
  • Badsilikon
  • Kleber für Planblocksteine
  • Kelle
  • Planblocksäge
  • Schraubendreher
  • Eimer
  • Wasserwaage
  • Maßband
  • Stift

Wer ein Bad neu einrichtet, plant vielleicht auch eine Dusche. Um auf Nummer sicher zu gehen, kann man für den Duschwanneneinbau natürlich einen Fachmann engagieren. Man kann aber auch Geld einsparen und es selbst versuchen. Es ist gar nicht so schwer, wie es sich anhören mag.

So funktioniert der Duschwanneneinbau

  1. Als Erstes sollten Sie den Haupthahn für die Wasserleitung abdrehen. Ist eine alte Duschwanne vorhanden, muss diese nun ausgebaut werden. Ist alles sauber und freigeräumt, kann der Duschwanneneinbau beginnen. Hierzu muss zunächst die Abflussgarnitur und das Abflusssieb an der Duschwanne angebracht werden. Legen Sie die Duschwanne verkehrt herum auf eine weiche Unterlage und montieren Sie den Wannenab- und Überlauf daran.
  2. Jetzt wird das Ablaufsieb mit einem Dichtring unterlegt und von innen an den Ablauf angeschlossen. Besitzen Sie eine tiefe Duschwanne, sollten Sie anschließend den Überlauf am oberen Wannenrand befestigen. Legen Sie dazu einen Dichtungsring an und setzen das Überlaufrohr an. Die Überlaufabdeckung wird danach von innen angeschraubt. Zum Schluss können Sie den Siphon an den Duschwannenablauf befestigen.
  3. Wenn nötig, bauen Sie jetzt die Duschwannenfüße zusammen und befestigen sie an der Wannenunterseite. Dann wird es mit dem Duschwanneneinbau ernst. Stellen Sie die Wanne an die richtige Stelle und richten Sie die Füße an den Stellschrauben ein. Mit einer Wasserwaage können Sie kontrollieren, ob die Duschwanne geradesteht. Verankern Sie die Wanne zur Sicherheit noch mit jeweils zwei Haken an jeder Wandseite, damit nichts wackeln und undicht werden kann.
  4. Somit ist Ihr Duschwanneneinbau schon zum größten Teil geschafft. Verbinden Sie nun noch den Siphon mit einem HT-Rohr am Abfluss und erden die Duschwanne zusätzlich. Dies sollte ausschließlich von einem Elektriker erledigt werden! Um den Duschwanneneinbau zu beenden, muss die Wanne noch mit Planblocksteinen eingemauert werden. Diese lassen sich recht simpel zurechtsägen und verputzen.
  5. Mauern Sie so tief, dass Sie von Außen noch Platz für die Fliesen haben. Vergessen Sie beim Mauern die Revisionsöffnung nicht, die sich vor den Wasserabläufen befinden sollte. Und überprüfen Sie zuvor mit Wasser (Wasserleitungen aufdrehen), ob alle Anschlüsse dicht sind oder nachgezogen werden müssen. Mauerwerk gut trocknen lassen.
  6. Die Fliesen werden danach mit Fliesenkleber an die ausgehärteten Steine geklebt. Außenrum wird mit einem Badsilikon abgedichtet und mit einem nassen Finger modelliert. Lassen Sie alles gut trocknen, bevor Sie die Duschwannenverkleidung anbringen und die neue Dusche das erste Mal verwenden.

Wichtig zu wissen beim Duschwanneneinbau ist zudem, dass die Wanne mit einem Gefälle von etwa 1 Zentimeter pro lfm zum Wandanschluss aufgestellt werden sollte. Achten Sie auch darauf, dass der Siphon nicht auf dem Boden aufliegt. Um sicherzugehen, können Sie dazu spezielle Geruchsverschlüsse verwenden. Lesen Sie sich auf jeden Fall die Herstelleranleitung für Ihre Dusche durch, da es je nach Modell zu Abweichungen im Duschwanneneinbau kommen kann.

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