- 08.12.2010 Monika Justen-Rieckhoff
Warum duschen besser ist als baden
Der Säureschutzmantel der Haut beim Menschen hat einen ph-Wert von etwa 5,5. Dieser leistet wichtige Arbeit, denn er hält Bakterien und Pilze davon ab in den Körper einzudringen. Hierfür arbeiten 2,6 Millionen Schweißdrüsen rund um die Uhr. Durch zu häufiges Duschen zerstören Sie Ihren Säureschutzmantel, der 24 Stunden benötigt bis er sich wieder regeneriert hat. Baden über 15 Minuten im heißen Wasser wäscht Ihre natürlichen Hautfette komplett heraus. Die Folge ist trockene Haut. Seife oder stark schäumende Badezusätze sollten Sie besser meiden, um Ihre Haut nicht noch mehr auszutrocknen.
Bei Hitze gibt es einiges zu beachten
Um Ihre Schweißproduktion nicht noch mehr anzukurbeln, sollten Sie bei Hitze Alkohol und scharfes Essen meiden. Auch das Trinken von Kaffee sollte eingeschränkt werden. Besser ist es Pfefferminztee oder Wasser zu trinken. Tragen Sie bei Hitze lockere Kleidung, möglichst aus Naturmaterialien. Baumwolle und Leinen sind hierfür ideal. Trinken Sie täglich zur Kreislaufunterstützung und gegen Heuschnupfen morgens ein Glas lauwarmes Wasser mit 1 EL naturtrübem Apfelessig und 1 TL Honig vermischt. An den Geschmack gewöhnt man sich schnell oder man nimmt anfangs weniger Apfelessig.
Richtig duschen und pflegen bei Hitze
- Duschen sollten Sie nur kurz mit lauwarmem Wasser. Verwenden Sie eine milde Duschlotion. Damit sollten Sie nicht jedes Mal Ihren ganzen Körper einreiben, sondern möglichst nur den Achsel- und Intimbereich sowie Ihre Füße.
- Bei Hitze trocknen Sie sich am besten gar nicht oder nur kurz ab und reiben sich dann mit einer Mischung aus Apfelessig und Wasser ein. Die Säure wirkt desinfizierend und deodorierend, so dass Sie auf ein Deo verzichten können. Toller Nebeneffekt dabei ist, dass Sie für Mücken und andere Plagegeister uninteressant werden.