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Durchschlafen – so schaffen Sie die nötigen Voraussetzungen

Guter Schlaf ist sehr wichtig. Wir dieser immer wieder unterbrochen, kann das eine ganze Reihe von negativen Auswirkungen nach sich ziehen, was dann auf Dauer zu einem großen Problem wird. Daher sollte man ein paar Dinge beachten, damit das Durchschlafen auf alle Fälle gelingt.

Wer nicht durchschlafen kann, fühlt sich danach oft wie gerädert.
Wer nicht durchschlafen kann, fühlt sich danach oft wie gerädert.

Was Sie benötigen:

  • innere Ruhe
  • Entspannung

So bereiten Sie alles optimal zum Durchschlafen vor

Wenn man nicht durchschlafen kann und in der Nacht immer wieder aufwacht, kann das viele Ursachen haben. Sehr oft liegen diese im psychischen Bereich, sodass es passieren kann, dass man ein- oder sogar mehrmals mitten in der Nacht aufwacht und hellwach ist, hochschreckt und dann Einschlafschwierigkeiten hat. Mit geeigneten Maßnahmen können Sie aber wirksam entgegensteuern.

  • Auch wenn der Tag aufregend oder einfach emotionsgeladen war – um durchschlafen zu können, müssen Sie zur Ruhe kommen. Das sollten Sie am besten schon mindestens ein bis zwei Stunden vorm Zubettgehen einleiten. Verzichten Sie auf koffeinhaltige oder andere Getränke oder Speisen, die Ihren Kreislauf „pushen“. Trinken Sie lieber einen Beruhigungstee oder eine warme Milch mit Honig. Sind Sie am Abend noch zu aufgedreht, sorgen Sie für genug Bewegung. Wer den ganzen Tag im Büro sitzt und sich danach nicht genug Bewegung gönnt, schläft meist unruhig. Joggen oder Walken Sie einfach danach, fahren Sie Rad, etc. Das fördert guten Schlaf.
  • Wenn Gedanken Sie noch vor dem Einschlafen zu sehr beschäftigen und Sie diese mit Gewalt verdrängen, kann das ein Grund für häufiges Aufwachen sein. Oft hilft es, wenn Sie Ihrem Drang, sich mit etwas Bestimmten zu beschäftigen noch einmal kurz nachgeben. Ein kleines Gespräch mit dem Partner oder einem Familienmitglied, um ruhiger zu werden kann helfen. Wollen oder können Sie das nicht, können Sie Ihre Gedanken und Fragen aufschreiben und somit – zumindest bis zum nächsten Morgen – besser damit abschließen. Schließlich ist Papier geduldig und Sie können sich sicher sein, die wichtigen Gedankengänge morgens auf dem Schreibtisch wiederzufinden.
  • Entspannen Sie sich mit dem, was Ihnen gut tut. Nehmen Sie am Abend ein warmes Entspannungsbad bei Kerzenschein, schauen Sie sich die Sterne an oder meditieren Sie. Alles, was Sie entspannt, ist gut und geeignet, gutes Durchschlafen zu fördern.
  • Vermeiden Sie Streit und Diskussionen am Abend. Und wenn es solche doch gegeben hat, sprechen Sie sich noch vor dem Zubettgehen aus.

Technische Voraussetzungen und andere Gründe

  • Die Basis für das Durchschlafen liegt auch im „Technischen“. Ihr Bett und insbesondere die Matratze und der Rost sollte auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sein. Hier lohnt es sich, wenn Sie sich in einem Fachgeschäft beraten lassen. Durchgelegene Matratzen, die vielleicht dazu noch wenig atmungsaktiv sind, behindern guten Schlaf genau so wie teilweise angebrochene oder verrutschte Billigroste.
  • Legen Sie Wert auf die Wahl des richtigen Bettzeugs. Kissen, Laken und Decken sollten nicht zu dick und nicht zu dünn gewählt werden. Auch hier kann eine gute Beratung im Fachgeschäft helfen.
  • Lüften Sie vor dem Schlafengehen ausreichend. Genügend Sauerstoff im Raum ist sehr wichtig.
  • Sorgen Sie für „durchschlafgeeignete“ Raumtemperaturen im Schlafzimmer. Sind diese ungeeignet, kann das für eine unruhige Nacht sorgen. Die ideale Temperatur für die Nachtruhe liegt einige Grad unter dem Tages-Standardwert von 21 Grad Celsius.
  • Wecken Sie immer wieder mehr oder weniger laute Geräusche auf, sorgen Sie dafür, dass diese abgestellt werden. Ist das nicht machbar, benutzen Sie Ohrenstöpsel oder verlagern Sie Ihre Schlafstätte notfalls in einen anderen, weniger exponierten Raum.
  • Schlafstörungen können natürlich auch medizinische Ursachen haben. Sprechen Sie Ihren Hausarzt daher darauf an. Dieser kann dann Gegenmaßnahmen einleiten oder Sie können zumindest ausschließen, dass gesundheitliche Gründe eine Rolle spielen.
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