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Durchfall und Pille - worauf Sie unbedingt achten sollten

Die Anti-Baby-Pille ist eines der sichersten Verhütungsmittel, wenn sie richtig eingenommen wird. Doch nicht nur Einnahmefehler können die Wirkung beeinträchtigen, auch Durchfall und Erbrechen können den Verhütungsschutz mindern.

Durchfall mindert den Pillenschutz.
Durchfall mindert den Pillenschutz.

Was Sie benötigen:

  • Packungsbeilage
  • Frauenarzt/Frauenärztin
  • weiteres Verhütungsmittel

Die Pille wird heutzutage am häufigsten zur Schwangerschaftsverhütung eingesetzt, da sie als äußerst wirksam gilt. Da es viele verschiedene Präparate gibt, kann für jede Frau die passende Pille gefunden werden. Beachten Sie jedoch immer, dass nicht nur Fehler bei der Einnahme den Schutz vor einer unerwünschten Schwangerschaft herabsenken können, auch Durchfall, Erbrechen und verschiedene Medikamente  können die Wirkung der Pille beeinträchtigen.

Die richtige Einnahme der Pille

  • Wenn Sie die Packungsbeilage der Pille nicht richtig verstehen, dann fragen Sie immer bei Ihrem Gynäkologen/Ihrer Gynäkologin nach. Die richtige Einnahme der Pille ist äußerst wichtig.
  • Je nach Pillenpräparat kann sich die Einnahme nämlich sehr unterscheiden. Während die eine Pille 21-24 Tage durchgenommen und dann eine Pause gemacht wird, gibt es auch Präparate, die jeden Tag zur gleichen Zeit geschluckt werden müssen.
  • Nehmen Sie neue Medikamente, sollten Sie immer erfragen, ob diese sich mit der Pille vertragen. Auch Erbrechen und Durchfall können den Verhütungsschutz mindern und eine Schwangerschaft entstehen lassen.

Durchfall beeinträchtigt den Verhütungsschutz

  • Durchfall und Erbrechen können immer mal auftreten, doch seien Sie sich im Klaren, dass sich diese Magen-Darm-Probleme auf die Pille schlagen können. Sie sollten mindestens 7 Tage nach diesen Erkrankungen mit einem weiteren Verhütungsmittel Geschlechtsverkehr ausüben. Ein Kondom wäre hier sicherlich optimal. Bei Unsicherheiten fragen Sie immer in Ihrer Frauenarztpraxis nach.
  • Hatten Sie Geschlechtsverkehr, obwohl Sie Erbrechen oder Durchfall hatten, sollten Sie schnellstmöglich Ihren Frauenarzt/Ihre Frauenärztin aufsuchen. In vielen Fällen wird dann die sogenannte "Pille danach" verordnet.
  • Doch neben Magen-Darm-Krankheiten wie Durchfall können auch viele Medikamente den Schutz der Pille beeinträchtigen. Antibiotika, Abführmittel, manche Schmerz- und Beruhigungsmittel aber auch pflanzliche Präparate wie Johanniskraut setzen den Schutz herab.
  • Wenn Sie z. B. mal Antibiotika aufgrund einer Erkrankung nehmen, sollten Sie natürlich angeben, dass Sie die Pille einnehmen. Sie sollten dann längere Zeit ein weiteres Verhütungsmittel anwenden. Fragen Sie aber hier unbedingt in Ihrer Frauenarztpraxis nach, um ganz sicher zu sein.
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