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Durchfall bei Babys - Informatives

Wenn Babys Durchfall haben, kann das für Ihr Kind gefährlich werden, denn es verliert viel Flüssigkeit. Durchfall bei Babys sollte immer schnell behandelt werden.

Babys mit Durchfall brauchen viel Flüssigkeit.
Babys mit Durchfall brauchen viel Flüssigkeit.

Was Sie benötigen:

  • Informationen
  • Kinderarzt
  • stilles Wasser
  • Kräutertee
  • Kamillentee
  • Pfefferminztee
  • Karotten
  • Kartoffeln
  • Bananen

Durchfall kann bei Babys gefährlich werden

Wenn Babys Durchfall haben, sollten Sie nicht zu lange abwarten, sondern schnell handeln. Durchfall ist für Säuglinge und Kleinkinder ein bedrohlicher Gesundheitszustand.

  • Hält der Durchfall bei Ihrem Baby nur einige Stunden an und verhält sich Ihr Kind ansonsten normal, besteht erst einmal kein Grund zur Sorge.
  • Solange Ihr Kind trinkt, kein Fieber oder Erbrechen hinzukommt  und der Stuhl nicht übel riecht, grünlich verfärbt oder schleimig ist, können Sie abwarten. Sonst sollten Sie Ihren Kinderarzt aufsuchen.
  • Babys, deren Durchfall länger als vierundzwanzig Stunden anhält, laufen Gefahr, auszutrocknen. Bei Säuglingen in einem Alter von sechs bis zwölf Monaten ist der Gang zum Arzt schon nach kurzer Zeit angezeigt. Länger als sechs Stunden sollten Sie hier nicht abwarten.
  • Kommt zum Durchfall noch Erbrechen hinzu, verliert Ihr Kind viel Flüssigkeit. Das kann schnell zu einem sehr ernsten Gesundheitszustand führen. In diesem Fall sollten Sie Ihr Kind sofort einem Arzt vorstellen.
  • Stellt Ihr Kind das Trinken ein, sind die Lippen trocken und rissig und wirkt Ihr Kind teilnahmslos, sollten Sie ebenfalls sofort einen Arzt aufsuchen. Auch andere Symptome wie zum Beispiel ein eingefallenes Gesicht, tränenloses Weinen und wenig Urin in der Windel, weisen auf Austrocknung hin.

Durchfall oder nicht? - so können Sie es erkennen

Gerade bei Säuglingen sind Sie sich als Eltern vielleicht nicht immer sicher, ob Ihr Kind Durchfall hat. Säuglinge haben in der Regel einen weichen, breiigen bis dünnflüssigen Stuhlgang. Die Ernährung spielt eine große Rolle. Der Stuhlgang von gestillten Kindern ist anders als bei Flaschenkindern.

  • Stillkinder haben in der Regel einen weicheren, häufig flüssigen, gelblichen Stuhl, der jedoch nicht übel riecht. Gesunde Stillkinder haben ungefähr nach den ersten sechs bis acht Lebenswochen ein bis drei Mal Stuhlgang am Tag.
  • Der Stuhlgang von Babys, die Flaschennahrung bekommen, ist in der Regel fester als der von Stillkindern. Flaschenkinder haben in der Regel einmal am Tag Stuhlgang. 
  • Durchfall erkennen Sie daran, dass die Windel Ihres Kindes häufig voll ist, der Stuhl schleimig oder wässrig ist und übel riecht. Sehr häufig kommt ein wunder Po hinzu.

Durchfall bei Babys kann verschiedene Ursachen haben

Wenn Ihr Kind Durchfall hat, kann es verschiedene Auslöser dafür geben. Wichtig ist allerdings, dass Sie Ihr Kind einem Arzt vorstellen, wenn der Durchfall nicht nach einigen Stunden von selbst verschwindet oder häufiger auftritt.

  • Meist sind Viren wie Rotaviren oder Bakterien der Grund für Magen - Darm - Infektionen bei Säuglingen.
  • Auch wenn Ihr Kind Zähne bekommt oder stark erkältet ist können Durchfälle begleitend auftreten.
  • Weitere Ursachen können Nahrungsumstellungen sein. Zum Beispiel wenn Sie vom Stillen oder der Flaschenmilch auf Beikost umstellen.
  • Manche Kinder reagieren auf Obst oder Säfte mit Durchfall. Auch Medikamente, die Ihr Kind bekommt, können ein Grund sein.

Nehmen Sie eine volle Windel mit zum Arzt. Das kann helfen die genaue Ursache für den Durchfall bei Ihrem Kind herauszufinden.

So können Sie Ihrem Baby helfen, wieder gesund zu werden

Damit Ihr Baby bald wieder fit ist, sollten Sie darauf achten, dass es viel trinkt. Als Faustregel gilt, trinken ist wichtiger als essen.

  • Bieten Sie Ihrem Kind immer wieder Getränke an. Besonders geeignet sind stilles Wasser oder lauwarmer, ungesüßter Tee. Am Besten sind Kräutertee, Kamillentee oder Pfefferminztee geeignet. Früchtetee oder fertige Teegetränke sollten Sie vermeiden.
  • Bekommt Ihr Baby schon Beikost, bieten Sie ihm weiterhin Nahrung an. Gut geeignet ist zum Beispiel Karottenbrei, Kartoffelbrei oder Bananenbrei an. Am Besten kochen Sie die Nahrung selbst und verzichten auf Gläschenkost bis Ihr Kind wieder gesund ist.
  • Geben Sie Ihrem Kind nur ausdrücklich vom Arzt verordnete Medikamente.
  • Achten Sie besonders auf die Hygiene, wenn Ihr Kind unter Durchfall leidet. Waschen Sie sich vor und nach dem Windeln wechseln gründlich die Hände unter fließendem, warmen Wasser und benutzen Sie Seife.
  • Entsorgen Sie die Windeln immer gleich in der Hausmülltonne und bewahren Sie sie nicht im Windeleimer auf. Zum Reinigen des empfindlichen Babypos verwenden Sie warmes Wasser ohne Zusätze oder lauwarmen Kamillentee und Einmalwaschlappen.
  • Sauger und Flaschen Ihres Babys sollten Sie immer gut reinigen und sterilisieren. Hierfür gibt es spezielle Geräte im Fachhandel. Sie können aber auch Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und die Sauger und Flaschen darin fünf Minuten auskochen. Danach auf einem sauberen Geschirrhandtuch abtrocknen lassen und am besten abgedeckt aufbewahren.

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