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Durch Haferflocken Blähungen - so vermeiden Sie sie

Haferflocken sind gesund und gut für die Verdauung, so heißt es. Was tun aber, wenn sich nach dem Genuss des Nahrungsmittels regelmäßig Blähungen einstellen?

Vollkornprodukte sorgen häufig für Blähungen.
Vollkornprodukte sorgen häufig für Blähungen.

So werden Haferflocken leichter verdaulich 

Wenn Sie einige Details beachten, können Haferflocken grundsätzlich leichter verdaut werden. 

  • Haferflocken müssen, wie alle Vollkornprodukte, besonders gut gekaut werden, damit sie im Darm nicht zu gären beginnen. Essen Sie daher in aller Ruhe. So verhindern Sie auch, dass Sie zu viel Luft mit hinunterschlucken. 
  • Zarte Haferflocken sind durch ihre Verarbeitung schon besser aufgeschlossen als ihre kernigen Verwandten. Probieren Sie, ob Sie diese Variante besser vertragen. 
  • Auch das Kochen sorgt dafür, dass Nahrungsmittel leichter verdaulich werden. Unter Umständen reicht es auch aus, mit kochendem Wasser anzurühren. 
  • Eine weitere Möglichkeit ist es, die Getreideflocken über Nacht mit etwas Wasser einzuweichen. 

Nicht nur der Hafer kann Blähungen verursachen

Falls sich Ihre Blähungen durch die bereits genannten Möglichkeiten nicht bessern, können Sie überprüfen, ob weitere Zutaten Ihres Getreidefrühstücks vielleicht dahinter stecken. 

  • Falls Sie Ihr Müsli mit Milch oder Sojamilch genießen, lohnt es sich, diese für einige Tage durch Reismilch zu ersetzen, um herauszufinden, ob sie verantwortlich für den Blähbauch sind. 
  • Trockenfrüchte wie Rosinen führen häufig zu Blähungen, besonders, wenn sie in größeren Mengen gegessen werden. 
  • Auch Zucker wird im Müsli nicht von allen Menschen gut vertragen. Ersetzen Sie ihn gegebenenfalls durch süße Früchte, wie eine reife Banane. 
  • Essen Sie erst seit Kurzem Vollkornprodukte? Dann braucht Ihr Verdauungstrakt eventuell ein wenig Zeit, um sich darauf einzustellen. Essen Sie täglich nur wenig Vollwertkost, um langsam die Menge zu steigern. 

Falls die Blähungen anhalten, konsultieren Sie Ihren Hausarzt. Manchmal stecken auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder andere Erkrankungen hinter diesem Symptom. 

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