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Dürfen Hunde Paprika essen? - Nützliche Hinweise fürs Barfen

Beim Barfen dürfen Hunde all das fressen, was zu einer gesunden Ernährung gehört und die Tiere mit Vitaminen, Mineralstoffen und anderen wichtigen Stoffen versorgt. Kleine Mengen Paprika und andere Gemüsesorten gehören ebenso dazu, wie frisches Obst und Fleisch.

Paprika enthält den Stoff Solanin.
Paprika enthält den Stoff Solanin.

Was Sie benötigen:

  • Frisches Fleisch (außer Schweinefleisch)
  • Gemüse
  • Obst
  • Naturjoghurt
  • Magerquark
  • Honig

Barfen ist die biologisch artgerechte Rohfütterung von Ihren Hunden. Dazu gehören Fleisch, Gemüse, Obst und einige Zutaten, um das Futter anzureichern.

Das dürfen Hunde beim Barfen essen

  • Wenn Sie Ihre Hunde barfen möchten, dann gibt es eine Vielzahl an Zutaten, die Sie den Tieren zu essen geben dürfen. Es ist aber bei jedem Lebensmittel darauf zu achten, dass die Zutat frisch und von guter Qualität ist.
  • Rind, Kaninchen, Huhn oder auch Hase sind geeignete Fleischsorten, die Sie den Hunden füttern dürfen. Auch Fisch kann beim Barfen verfüttert werden und versorgt Ihre Hunde mit wichtigen Fettsäuren.
  • Natürlich stehen auch verschiedene Obstsorten auf dem Speiseplan Ihrer Hunde, wenn Sie die Tiere biologisch artgerecht durch Barfen ernähren wollen. Verfüttern Sie dann aber nur sehr reifes Obst und entfernen Sie bei Steinobst unbedingt den Kern in der Mitte, da dieser die gefährliche Blausäure enthält.
  • Wenn es um das richtige Gemüse geht, dann bieten Sie Ihren Hunden Karotten, Fenchel, Salat, Gurke und auch Zucchini oder Mangold an. Diese Gemüsesorten versorgen Ihre Hunde mit wichtigen Nährstoffen und die Tiere dürfen ohne Bedenken davon essen.

Paprika und andere Nachtschattengewächse

  • Paprika gehört zu den sogenannten Nachtschattengewächsen. Diese enthalten den Stoff Solanin, der für Hunde giftig ist. Auch Tomaten und Auberginen gehören zu den Nachtschattengewächsen und sollten deswegen gar nicht, oder nur in sehr kleinen Mengen gefüttert werden. Zwar gehören auch Kartoffeln dieser Pflanzengruppe an, dürfen aber in gekochten Zustand an die Hunde verfüttert werden.
  • Ebenfalls nicht zum Essen geeignet sind Zwiebelgewächse. Deswegen sollten Sie beim Barfen auf Zwiebeln, Lauch und Knoblauch für Ihre Hunde besser verzichten. Wenn überhaupt, geben Sie den Tieren nur sehr kleine Mengen und bieten Sie den Hunden Paprika und andere Nachtschattengewächse sowie Zwiebelgewächse nur sehr selten zum Essen an.

So mischen Sie das Essen für die Hunde richtig

  • Achten Sie darauf, dass Sie das Essen für die Hunde so abwechslungsreich wie möglich gestalten. Wechseln Sie die Fleischsorten regelmäßig und geben Sie immer anderes Obst und Gemüse mit ins Futter.
  • Bei bedenklichen Zutaten wie Paprika sollten Sie nur ab und zu ein kleines Stückchen geben und keine Hauptmahlzeit daraus zubereiten.
  • Bei Obst dürfen Sie den Hunden ruhig etwas mehr geben, denn hier haben Sie eine große Auswahl zwischen vielen Obstsorten. Weintrauben allerdings sollten Sie nicht verfüttern, da auch diese für die Hunde giftig sind.
  • Reichern Sie das Futter mit Magerquark, Naturjoghurt oder etwas Honig an und geben Sie den Hunden auf diese Art täglich eine gesunde und vor allen Dingen artgerechte Ernährungsmöglichkeit.

Es gibt viele verschiedene Lebensmittel beim Barfen, die Ihren Hunden nicht nur schmecken, sondern auch gesund sind und gesund erhalten.

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