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Drainage für Entwässerung - Informatives

Drainagen werden an Gebäuden als Feuchtigkeitsschutz und auf Gartenwegen und Grundstücken zur Entwässerung angelegt. Je nach Verwendungszweck können verschiedene Drainagemethoden zum Einsatz kommen.

Mit Dränungen wird das Niederschlagswasser gezielt abgeleitet.
Mit Dränungen wird das Niederschlagswasser gezielt abgeleitet.

Drainage an Gebäuden

Sämtliche Maßnahmen, die der Entwässerung dienen, werden als Dränung bezeichnet. An Immobilien wird eine Drainage als Feuchtigkeitsschutz der Bauteile eingesetzt.

  • Eine Dränung ist überall dort notwendig, wo das Niederschlags- und Oberflächenwasser gegen das Bauwerk drückt. Das ist vor allem bei bindigen Böden wie Mergel, Ton und Lehm der Fall. Denn hier kann das Oberflächenwasser nicht schnell genug in das Grundwasser sickern.
  • Bei nichtbündigen Böden wie Kies und Sand sickert das Wasser dagegen schnell, ohne Stauung ab. Daher ist bei leichten, durchlässigen Böden nur bei Gebäuden an Hanglage eine entsprechende Dränmaßnahme erforderlich.
  • Diese besteht aus einer Dränschicht und Dränrohren, die das Niederschlagswasser entlang der Gebäudewände ableiten.

Entwässerung von Gartenwegen- und Grundstücken

Je nach Lage und Bodenbeschaffenheit erfordern auch einige Grundstücke eine Entwässerung. So können Sie beispielsweise eine Drainage an Ihren Gartenwegen anlegen, damit sich das Niederschlagswasser hier nicht übermäßig staut.

  • Dafür stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Eine einfache Variante besteht darin, parallel zum Weg einen Graben zu schaufeln. Dieser sollte mindestens 30 Zentimeter tief sein.
  • Anschließend wird der Graben mit Kies aufgefüllt. Der Gartenweg muss allerdings ein Gefälle von mindestens fünf Prozent aufweisen und der Drainagegraben ein Gefälle von 3 Prozent.
  • Denn nur so kann das Wasser abfließen, idealerweise in einen Sickerschacht oder alternativ in die Kanalisation.
  • Eine andere und komfortablere Lösung zur Entwässerung von Grundstücken- und Wegen ist das Verlegen von Dränrohren.
  • Diese flexiblen Kunststoffrohre erhalten Sie im Baumarkt- und Fachhandel als Rollenware mit unterschiedlichen Durchmessern.
  • In diesem Fall sollte der Graben allerdings 60 bis 70 Zentimeter tief sein.
  • Vor dem Verlegen der Rohre ummanteln Sie diese mit einem speziellen Vlies. Das ist wichtig, damit sich die kleinen im Schlauch befindlichen Perforationslöcher nicht zusetzen.
  • Alternativ verwenden Sie Vollfilterrohre, die bereits mit einer Ummantelung aus Vlies- oder Kokosfasern ausgestattet sind.
  • Anschließend wird der Graben dann mit einer 15 Zentimeter hohen Splittschicht befüllt. Darauf folgt Rollkies wahlweise mit 16er bis 32er Körnung.
  • Die Schicht wird nicht verdichtet, gegebenenfalls nur nachgefüllt.
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