- 04.10.2011 Sabine Sanftleben
Das widerstandsfähige Holz der Douglasie eignet sich hervorragend zum Terrassenbau. Das Douglasienholz gehört zu den in Deutschland zugelassenen Holzarten für tragende Konstruktionen.
Woher kommt die Douglasie?
Das aus Nordamerika stammende Kieferngewächs, das auch in Japan und China beheimatet ist, verdankt seinen Namen dem schottischen Botaniker David Douglas. Im Jahre 1827 brachte Douglas den schnell wachsenden Baum von einer seiner Nordamerika-Expeditionen mit nach England. Inzwischen wurde die Douglasie in ganz Europa kultiviert.
- Bei der Douglasie handelt es sich um einen hohen und kräftigen Nadelbaum. Der Baum kann in seiner Heimat eine Höhe von weit über 100 Metern erreichen. Die höchste Douglasie in Deutschland hat (bisher) eine Höhe von rund 63 Metern erreicht und ist damit auch gleichzeitig der höchste Baum Deutschlands.
- Der Nadelbaum mit der beachtlichen Größe - der auch unter dem Namen Douglastanne, Douglasfichte oder Douglaskiefer bekannt ist - kann ein Höchstalter von über 1400 Jahren erreichen.
Die Vorteile des immergrünen Nadelbaumes
Das Holz der Douglasie wird in der Funier- und Sperrholzindustrie verarbeitet. Es dient als Konstruktionsholz und hält selbst hohen Beanspruchungen stand.
- Douglasienholz ist im Gegensatz zum Holz anderer Nadelbäume extrem hart und widerstandsfähig. Das Holz der Douglasie ist besonders witterungsbeständig. Eine Behandlung mit Holzschutzmitteln ist lediglich bei Erdkontakt nötig.
- Aufgrund seiner hervorragenden Eigenschaften (und seiner Beständigkeit) kommt das Douglasienholz beim Balkon- und Terrassenbau sowie auch im gesamten Garten- und Landschaftsbau vermehrt zum Einsatz.
- So eignet sich das Holz der Douglasie auch ganz besonders gut für den Holzboden einer Terrasse - und sollte Ihre erste Wahl sein. Es ist haltbarer als die heimischen Nadelhölzer, und preislich wesentlich günstiger als tropische Harthölzer oder Holzimitate.
Übrigens: Wenn Sie sich für das widerstandsfähige Douglasienholz entscheiden sollten, dann müssen Sie pro Quadratmeter mit Kosten in Höhe von rund 30 Euro rechnen (Stand September 2011).