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Dosendiktat - das wird darunter verstanden

Das sogenannte Dosendiktat fördert Rechtschreibung, Text-Sinnverständnis, Konzentration sowie Eigenverantwortlichkeit und ist somit eine gute Übung für junge Schüler.

Leere Dosen eignen sich gut für Schreibübungen.
Leere Dosen eignen sich gut für Schreibübungen.

Was Sie benötigen:

  • verschließbare Dosen mit Kunststoffdeckel
  • Schere
  • Papier
  • Stifte

Vorbereitung des Dosendiktats

  1. In den Deckel einer wiederverschließbaren Dose müssen Sie zunächst einen Schlitz schneiden. Ein Behältnis mit weichem Kunststoffdeckel eignet sich daher am besten für das Unterfangen. Nehmen Sie auf keinen Fall ein Exemplar mit scharfen Kanten, um eine Verletzungsgefahr zu vermeiden.
  2. Schreiben Sie dann verteilt auf mehreren Papierstreifen einen zusammenhängenden Text, der dem Alter und dem Leistungsstand der Schüler und Schülerinnen gerecht wird. Achten Sie dabei unbedingt darauf, dass pro Zettel zunächst nur ein kurzer Satz steht. Fällt diese Variante den Schülern leicht, können Sie die Schwierigkeit später mit längeren oder mehreren Sätzen steigern.
  3. In eine andere verschließbare Dose legen Sie zur abschließenden Selbstkontrolle ein weiteres Blatt Papier mit dem gesamten Text.
  4. Stellen Sie dann die beiden Dosen an den Platz, an dem das Dosendiktat stattfinden soll.

Die Durchführung der Schreibübung

  1. Erklären Sie dem Kind, dass es beim Dosendiktat zunächst alle Papierstreifen aus dem Behälter herausnehmen und anschließend durchlesen soll, um diese daraufhin in die richtige Reihenfolge zu bringen.
  2. Nun muss der Schüler oder die Schülerin mit dem ersten Zettel beginnen, diesen lesen und sich gut einprägen.
  3. Sagen Sie dem Kind, dass es den Papierstreifen danach durch den Schlitz in die Dose werfen und dann den Satz auf Papier aufschreiben soll. Entsprechend wird mit den weiteren Zetteln verfahren.
  4. Damit eine eigenverantwortliche Kontrolle stattfindet, darf das Kind im Anschluss das Blatt Papier mit dem vollständigen Text herausholen und auf dieser Grundlage sein Geschriebenes korrigieren.
  5. Am Ende können auch Sie noch einmal einen Blick auf den Text des Schülers beziehungsweise der Schülerin werfen und so eventuell weitere Fehler entdecken und diese - wenn nötig - kurz besprechen.
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