Das Domain Name System (DNS)

Das DNS ist ein wichtiger Dienst in vielen Netzwerken, der seine Ursprünge in den frühen 1980er-Jahren hatte.

  • Wie der Name hinter DNS - Domain Name System - schon sagt, handelt es sich um ein System, welches Namen verwaltet.
  • In IP-basierten Netzwerken werden alle sich im Netzwerk befindlichen Kommunikationspunkte über eine eindeutige Adresse angesprochen. Man spricht hier von der IP-Adresse.
  • Jede Domain, die man mittels URL im Internet eingibt, verbirgt eine IP-Adresse, die man anstatt des Namens ebenfalls eingeben könnte. 
  • Das DNS wandelt demzufolge Namen in IP-Adressen um, dabei wird von einer Namensauflösung gesprochen.
  • Verschiedene Tools ermöglichen einen genaueren Blick auf das DNS. Solche Tools sind zumeist kostenlos und in der Unix/Linux-Welt seit Jahren Standard.

Tools für das Domain Name System

In Netzwerken, deren Basis das Internet Protokoll ist, übersetzt das DNS IP-Adressen. Mittels Tools können Sie genauere Analysen machen, wie das genau vor sich geht. Einige Tools sind hier benannt.

  • Das Kommando ping ermöglicht das Herausfinden einer IP-Adresse und deren DNS-Eintrag. Dazu geben Sie in der Kommandozeile eines Betriebssystems das Kommando "ping" - gefolgt von der URL (z. B. www.domain.com) oder der IP-Adresse - ein. Ping sendet Datenpakete und zeigt Domain und IP-Adresse des Ziels auf.
  • TraceRouter gefolgt von der Domain oder der IP-Adresse zeigt den Weg, den ein Datenpaket bis zur Zieladresse durchläuft. Denn fast alle Datenpakete durchlaufen eine Vielzahl von Routen (mit zahlreichen Routern, Switches, Server), bevor Sie Ihr Ziel erreichen.
  • Whois fragt bei einer Domain die Registrierungsinformationen ab, die in der DNS-Datenbank hinterlegt sind. Dabei erfahren Sie, wer die Domain registriert hat und wer sie besitzt.