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Diese Aufstiegsmöglichkeiten haben Sie als Einzelhandelskaufmann

Als Einzelhandelskaufmann haben Sie bessere Aufstiegsmöglichkeiten, wenn Sie sich nach Ihrer Ausbildung noch weiter qualifizieren. Typisch für diesen Bereich sind Weiterbildungen zum Handelsfachwirt oder Handelsbetriebswirt.

Die Ausbildung entscheidet über Ihre Aufstiegsmöglichkeiten.
Die Ausbildung entscheidet über Ihre Aufstiegsmöglichkeiten. © Thomas Max Müller / Pixelio

Vom Einzelhandelskaufmann zum Handelsfachwirt

Eine geeignete Qualifizierung für einen Einzelhandelskaufmann ist die Weiterbildung zum Handelsfachwirt. Mit dieser Zusatzausbildung haben Sie gute Aufstiegsmöglichkeiten, um Führungsaufgaben im Einzelhandel zu übernehmen.

  • Eine Weiterbildung zum Handelsfachwirt machen Sie normalerweise neben Ihrer beruflichen Tätigkeit, weil der Unterricht abends oder am Wochenende stattfindet. An einigen Schulen wird aber auch Vollzeitunterricht angeboten.
  • In diesen Lehrgängen haben Sie Unterricht in Unternehmensführung, Marketing, Personalmanagement, Volkswirtschaftslehre, Beschaffung und Logistik. Darüber hinaus wählen Sie einen Bereich, in dem Sie später tätig sein möchten oder in dem Sie Ihre besten Aufstiegsmöglichkeiten sehen. Hier stehen Ihnen die Bereiche Marketing und Vertrieb, Logistik, Außenhandel sowie Mitarbeiterführung und Qualifizierung zur Verfügung.
  • In Teilzeitform benötigen Sie für diese Ausbildung zwischen einem und zwei Jahren, danach legen Sie die Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer ab. Sie sind nicht verpflichtet, vor der Prüfung einen Lehrgang zu besuchen, daher können Sie, wenn Sie möchten, sich das nötige Wissen für diese Prüfung auch selbst aneignen.

Aufstiegsmöglichkeiten nach einem Studium

Aufbauend auf Ihre Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann können Sie aber auch ein Studium mit Abschluss zum Handelsbetriebswirt machen.

  • Um Handelsbetriebswirt zu werden, belegen Sie einen Bachelorstudiengang im Fach Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Handel. Bei diesem Studium, das Sie an Universitäten und Fachhochschulen machen können, beträgt die Regelstudienzeit zwischen sechs und acht Semestern.
  • Noch weiter qualifizieren und spezialisieren können Sie sich nach dem Bachelorabschluss durch einen Masterstudiengang, der zwischen einem und zwei Jahren dauert. Mit diesem Abschluss haben Sie besonders gute Aufstiegsmöglichkeiten.
  • Alternativ zu einem Studium an der Hochschule können Sie auch eine Fachschule besuchen und dort eine Weiterbildung zum Handelsbetriebswirt IHK machen. Diese Ausbildung dauert in Vollzeitform etwa ein Jahr, in Teilzeit eineinhalb Jahre. Für diese Ausbildung brauchen Sie kein Abitur, sondern nur eine abgeschlossene Ausbildung und mindestens ein Jahr Berufspraxis im Einzelhandel.
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