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Dienstliche Beurteilung - so wehren Sie sich gegen eine negative Beurteilung

In vielen Unternehmen ist es üblich, dass in vordefinierten Zeiträumen die Mitarbeiter bewertet, also beurteilt werden. Solch eine dienstliche Beurteilung nimmt großen Einfluss auf die weitere Karriere und sollte aus diesem Grund nicht bedingungslos akzeptiert werden.

Wie wird man von anderen gesehen?
Wie wird man von anderen gesehen? © berwis / Pixelio

Welche Auswirkungen eine dienstliche Beurteilung hat

Viele Unternehmen führen in regelmäßigen Abständen eine Beurteilung ihrer Angestellten durch. Dies hat unter anderem die nachstehenden Gründe:

  • Jeder Mitarbeiter soll über seine Leistungen informiert werden, sodass er entsprechend darauf reagieren kann, indem er zum Beispiel in Zukunft motivierter arbeitet.
  • Des Weiteren wird die Beurteilung in der Dienstakte abgelegt und nimmt so entscheidenden Einfluss auf eine mögliche Beförderung.
  • Unternehmen, die eine jährliche Gratifikation auszahlen, lehnen sich an die dienstliche Beurteilung an, d. h. hier hängt der Gratifikationsbetrag von der erbrachten Arbeitsleistung ab.
  • Denken Sie auch an das Arbeitszeugnis, wenn Sie das Unternehmen verlassen. Auch hier wird die dienstliche Beurteilung herangezogen.

Wie Sie sich gegen Unfairness wehren können

Wenn Sie Ihre dienstliche Beurteilung erhalten haben und mit dieser nicht einverstanden sind, dann können Sie hiergegen wie folgt vorgehen:

  • Reden Sie zuerst mit dem Vorgesetzten, der die Beurteilung erstellt hat. In der Regel werden Unterkategorien bewertet, sodass deutlich erkennbar wird, in welchem Bereich eine negative Note zustande kam.
  • Lassen Sie sich im Notfall Beweise zeigen, die zu der Abschätzung Ihrer Arbeitsleistung geführt haben.
  • Sollten Sie im Gespräch mit Ihrem Vorgesetzten nichts erreichen können, dann können Sie sich entweder direkt an Ihren Arbeitgeber oder an den Betriebsrat wenden.
  • Denken Sie aber immer daran, dass hierdurch das Arbeitsklima nicht verbessert wird. Aus diesem Grund sollten Sie sich immer nur dann wehren, wenn entweder die Gratifikation zu niedrig ausfiel oder hierdurch eine Beförderung verhindert wird.
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