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Die Wirkung von Pfefferminztee und Pfefferminzöl - das sollten Sie beachten

Fast niemand, der Pfefferminze nicht in irgend einer Form im Haus hat. Sei es als Hausmittel, in einer Tinktur oder Salbe, in einem Dragee oder Kaugummi oder eben in der häufigsten Form - als Pfefferminztee. Pfefferminze und das aus der Pflanze gewonnene Menthol, haben nachgewiesenermaßen viele segensreiche Wirkungen, die der Mensch sich bereits im alten Ägypten zunutze machte.

Pfefferminztee ist lecker, gesund und erfrischt.
Pfefferminztee ist lecker, gesund und erfrischt.

Als Heilpflanze eingesetzt ist die Pfefferminze ein Tausendsassa. Verwendet werden die getrockneten Blätter oder aber das Öl der Pflanze, welches durch ein spezielles Verfahren aus den frischen Zweigspitzen gewonnen wird. Der Hauptbestandteil, das Menthol, führt dabei in Verbindung mit weiteren Pflanzenstoffen zu der spezifischen Wirkung der Pfefferminze.

Eine Pflanze mit vielerlei Wirkungen

Wenn Sie Pfefferminze auf Pfefferminztee reduzieren, so nutzen Sie möglicherweise nicht das gesamte Potenzial der Pflanze, deren vielfältige Wirkungen und Wirksamkeit durch wissenschaftliche Studien belegt werden konnten.

  • In der Volksheilkunde wird Pfefferminze oft erfolgreich bei Magen-Darm-Beschwerden angewendet und kann sogar bei Problemen mit der Galle helfen.
  • Auch bei der Linderung von Erkältungsbeschwerden ist die Pflanze hilfreich. So kann zum Beispiel das Inhalieren einer Mischung aus warmem Wasser und ein paar Tropfen Pfefferminzöl die Atemwege befreien.
  • Äußerlich angewandt kann Pfefferminzöl bei Muskelverspannungen und Nervenschmerzen helfen und sogar Kopfschmerzen lindern.
  • In einer Salbe verarbeitet, kann Pfefferminze bei Hautproblemen helfen.

Pfefferminztee und -öl - Achtung bei Babys und Kindern

  • Grundsätzlich besteht auch für Pfefferminze die Gefahr von allergischen Reaktionen.
  • Wegen des hohen Mentholgehaltes vertragen Kinder Pfefferminztee nicht wirklich gut.
  • Pfefferminzöl sollte niemals auf die Brust oder das Gesicht von Babys und Kleinkindern gelangen.
  • Da Menthol die Augen reizt, sollten Sie bei der Anwendung von Pfefferminzöl darauf achten, dass das Kind eingeriebene Stellen nicht mit den Fingern berühren und so das Öl ins Auge bringen kann.

Einschränkungen auch für Erwachsene

  • Auch für die Pfefferminze gilt: Die Menge macht das Gift, denn bei allen positiven Wirkungen auf den Verdauungstrakt können Überdosierungen dennoch zu Entzündungen in genau dieser Körperregion führen.
  • Bei innerer Anwendung kann insbesondere Pfefferminzöl bei empfindlichen Menschen Sodbrennen auslösen.
  • Schwangere sollten grundsätzlich mit Heilpflanzen sehr vorsichtig umgehen und vor deren Anwendung mit ihrem Arzt sprechen.
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