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Die Vitamine in Kirschen - so füllen Sie Ihren Tagesbadarf

Die Vitamine in Kirschen sind gut geeignet, um Ihren Tagesbedarf an den essentiellen Nährstoffen zu decken. Kirschen liefern viele Vitamine und wenig Kalorien.

Kirschen und ihre Vitamine
Kirschen und ihre Vitamine © Benjamin_Klack / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • Eine Affinität zu Kirschen
  • Freude an gesunder Ernährung
  • Zeit, hier ein wenig zu lesen

In Kirschen, speziell in den frischen Steinfrüchten, sind viele Vitamine enthalten.

Vitamine in frischen Kirschen

  1. Frische Kirschen liefern selbstredend mehr Vitamine als Kirschen, die tiefgekühlt oder gar aus der Konserve sind. Jedoch liefern auch die haltbaren Kirschen für den Herbst und Winter viele wichtige Vitamine.
  2. Vitamin A ist in Kirschen nur recht sparsam enthalten. Sie benötigen täglich, laut Festlegung der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung), bis zu 1 Milligramm des Retinols. Der Vitamin A-Gehalt von frischen Kirschen liegt bei 14 Mikrogramm auf einhundert Gramm frische Kirschen. Wenn Sie frische Kirschen mögen, dann essen Sie während der Kirschensaison einfach so viele der kleinen, roten Steinfrüchte, wie Sie mögen. Vitamin A ist fettlöslich und wird in Ihrem Körper gespeichert. Sie können so, ohne Dinge zu essen, die Sie vielleicht nicht mögen, aber viel Vitamin A enthalten, Ihr Depot auffüllen. Die traditionellen Vitamin A-Lieferanten, wie zum Beispiel Leber, mögen viele Menschen nicht besonders gerne.
  3. Vom Vitamin B1, dem Thiamin, enthalten frische Kirschen 30 Mikrogramm auf 100 Gramm Kirschfleisch. Da Sie täglich rund 1,2 Milligramm Vitamin B1 benötigen, können Sie mit 200 Gramm frischen Steinfrüchten der Art Prunus cerasus, schon einen guten Teil Ihres täglichen Bedarfs an Vitamin B1 aufnehmen, ohne auf hochkalorische Lebensmittel, wie Hülsenfrüchte oder Fleisch, zurückgreifen zu müssen.
  4. Zudem finden Sie in frischen Kirschen noch alle weiteren Vitamine der B-Gruppe, viel Vitamin C und auch die notwendigen Vitamine D und E

Vitamine in tiefgefrorenen Kirschen

  1. Das Vitamin A steigert sich durch die kürzere Lagerzeit der Kirschen von 14 Mikrogramm auf 47 Mikrogramm. Einen etwas höheren Wert an Retinol erhalten Sie nur, wenn Sie die Kirschen direkt vom Baum pflücken. Dadurch dass die Kirschen von der Ernte bis zum Verkauf, und von da ab bis zum Verzehr, eine lange Liegezeit haben, sinkt der Gehalt an Retinol enorm. Tiefgekühlte Kirschen werden sehr schnell nach der Ernte gefrostet und enthalten somit viel mehr des wertvollen Vitamins A.
  2. Auch beim Gehalt des Vitamin B1, also des Thiamins, ist es ähnlich. Die gefrorenen Kirschen enthalten weit mehr Vitamin B1 als die frischen Kirschen aus dem Supermarkt. Auch hier können Sie 47 Mikrogramm des essentiellen Nährstoffs aufnehmen, während die vermeintlich gesündere, frische Ware nur mit 30 Mikrogramm punkten kann.

Frische Kirschen schmecken besser. Aber der Vitamingehalt ist bei Tiefkühlware höher.

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