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Die vierte Art - wahr oder nicht?

"Die vierte Art" - ein US-amerikanischer Science-Fiction-Streifen, der es in sich hat - soviel darf man mit Fug und Recht behaupten. Zwar wurde der Film schon 2009 der Öffentlichkeit vorgestellt. Allerdings gibt es selbst heute noch Menschen, die sich Gedanken über das Thema des Thrillers machen: Ist die Geschichte wahr oder nicht?

Die Frage nach der Existenz von Aliens beschäftigt nicht nur die Wissenschaft.
Die Frage nach der Existenz von Aliens beschäftigt nicht nur die Wissenschaft.

Die vierte Art - Fakt oder Fake?

  • Es gibt wohl kaum etwas, das die Menschheit so sehr in den Bann zieht, wie die Frage nach der realen Existenz von Aliens. Zahlreiche Fantasy-Filme, aber auch Dokumentationen machen in der effekthaschenden Medienlandschaft demnach seit Jahr und Tag die Runde.
  • Ein ganz besonderes Highlight ist in diesem Zusammenhang der Thriller "Die vierte Art". Diesen Science-Fiction-Streifen werden Sie nicht nur dann höchst spektakulär finden, wenn Sie fest an Aliens glauben. Sondern er wird Sie gewiss auch dann begeistern oder zumindest nachdenklich stimmen, wenn Sie die Existenz von Außerirdischen, UFOs und so weiter bezweifeln.
  • Immerhin machte der US-amerikanische Film von sich reden, weil das vorhandene Film-Material wahre Begebenheiten wiedergibt. Allerdings stellt sich trotzdem die Frage, ob das Ganze wirklich wahr ist - oder doch nicht den medienwirksamen "Werbeversprechen" entspricht.

Wahr oder nicht? - Das sagen die Macher

  • Wenn Sie den Film "Die vierte Art" ebenfalls gesehen haben, so hat der Hinweis darauf, dass die Story auf einer wahren Begebenheit beruhe, Sie sicherlich fasziniert und neugierig auf das gemacht, was da nun gezeigt werden möge. Denn die Begriffe "Außerirdische" und "Realität" quasi in einem Atemzug zu nennen, hat durchaus etwas für sich.
  • Und so zeichnet sich der Streifen auch durch allerlei "Live-Mitschnitte", "echtes Filmmaterial" und "Original-Tonbandaufnahmen" aus, die den eingefleischten Skeptiker durchaus zum Nach- bzw. Umdenken anregen (können).
  • Trotz alledem: Ein nagender Zweifel verbleibt doch. Entsprechend bemüht ist daher nun der eine oder andere Zuschauer, in Erfahrung zu bringen, ob das Ganze denn nun wahr ist - oder nicht. Schließlich erfreut es sich in der Filmindustrie einer steigenden Beliebtheit, Filme werbewirksam auf "wahren Begebenheiten" beruhen zu lassen, wenngleich sie oftmals letztlich doch nur reine Fiktion sind.
  • Fakt ist in jedem Fall, dass die Geschichte keineswegs in Nome/Alaska spielt, obwohl doch hier alles einst geschehen sein soll. Vielmehr sind schon die Drehorte ein "Fake", wenn man so will, denn unter anderem standen die Schauspieler in Los Angeles, Bulgarien oder Vancouver vor der Kamera.
  • Natürlich wüsste der Zuschauer nur allzu gerne, wohin die in der Realität (!) in besagtem Nome einst verschwundenen neun Menschen wirklich abgeblieben sind. Das FBI wurde seinerzeit eingeschaltet, allerdings verlief die Suche nach den Vermissten bis heute ergebnislos. Für Hollywood durchaus ein Stoff, aus dem echte Filmträume sind. "Die vierte Art" passt da hervorragend ins Schema - zweifelsohne.
  • Hinzu kommt, dass dem Zuschauer am Ende des Films sogar selbst überlassen wird, ob der Film tatsächlich wahr oder möglicherweise doch nur ein Fake ist.
  • Regisseur Olatunde Osunsanmi selbst äußerte sich zwar bislang nie zu dieser Frage. Auf selbige angesprochen reagierte jedoch die Schauspielerin Milla Jovovich - welche übrigens eine Glanzleistung ablieferte - mit einem vielsagenden Augenzwinkern.

Spannend und facettenreich sowie mystisch und gleichermaßen denkwürdig ist "Die vierte Art" in jedem Fall. Es lohnt sich, den Streifen anzuschauen - und selber zu urteilen.

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