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Die sieben Gaben des Heiligen Geistes - Hinweise

Während der Firmung wird dem Firmling die Anwesenheit des Heiligen Geistes zuteil, der ihm sieben Gaben überlässt. Diese Gaben sollen als Waffen gegen den eigenen Glaubensabfall eingesetzt werden.

Durch das Sakrament der Heiligen Firmung werden dem Firmling sieben Gaben zuteil.
Durch das Sakrament der Heiligen Firmung werden dem Firmling sieben Gaben zuteil.

Dem Firmling werden sieben Gaben zuteil

Neben der Taufe und der Kommunion gehört in der katholischen Kirche die Firmung zu den wichtigsten Sakramenten. Im Alter von ca. 14 Jahren wird der junge Katholik mit der Firmung für den Kampf gegen das Böse und die Feinde der eigenen Kirche durch die Anwesenheit des Heiligen Geistes mit sieben Waffen ausgerüstet, die ihm bei seinem persönlichen Kampf Hilfestellungen geben sollen.

  • Bei den Waffen handelt es sich natürlich um geistige Waffen, also um Gaben, die den Christen dabei unterstützen sollen, seinen Weg nach Gottes Wort fortzusetzen und sich gegen jegliche Anfeindung von außen sicher fühlen zu können. Bei den Gaben, die dem Firmling zuteil werden, handelt es sich um die Gaben der Erkenntnis, der Weisheit, der Stärke, des Rates, der Wissenschaft, der Frömmigkeit und der Gottesfurcht.
  • Wobei Sie beachten sollten, dass die letzten beiden verliehenen Gaben in der Überlieferung in einer zusammengefasst waren, bei der Übersetzung wurde hier ein Wort, welches eine Doppelbedeutung aufweist, der Verdeutlichung halber, in zwei unterschiedliche Gaben gewandelt. Somit wurden aus den ursprünglich durch den Propheten Jesaja übermittelten sechs somit die sieben Gaben des Heiligen Geistes, die dem Gläubigen während dessen Firmung zuteil werden.

Was die Waffen des Heiligen Geistes im Einzelnen bewirken

  • Der menschliche Geist ist nicht in er Lage, Göttliches Wirken zu verstehen, die Gabe der Erkenntnis soll Ihnen helfen, etwas mehr Verständnis zu erhalten, ohne jedoch weitere Glaubensangelegenheiten zu hinterfragen. Die verliehene Gabe der Weisheit verleiht Ihnen als Gläubigen die Fähigkeit, Göttliches von Menschlichem zu unterscheiden und bewirkt ein Bestreben zur Vollkommenheit des Glaubens.
  • Die durch das Niederkommen des Heiligen Geistes verliehene Waffe der Stärke gibt der Seele die notwendige Kraft, sich lieber allen Mühen und Anstrengungen zu ergeben, als vom Glauben abzufallen. Die verliehene Gabe des Rates hilft dem Christen stets den rechten Weg zu wählen und bei der Wahl der dafür notwendig werdenden Mittel die richtige Entscheidung zu treffen.
  • Durch die Gabe der Wissenschaft gelangt der Mensch an die Fähigkeit aus zweierlei richtigen Entscheidungen die wahre Wahl treffen zu können, sie verschafft dem Unwissenden Wissen. Die Frömmigkeit lässt es nicht zu, dass Gott aus den Gedanken des Gläubigen entschwindet und stimmt den Christen milde. Sie ist die Grundlagen tiefsten Glaubens und lässt den Menschen aus eigenem Willen heraus gottgefälliger werden. Die Gottesfurcht hält die verliehenen Gaben beisammen und verschafft der Seele die Möglichkeit, den Menschen gegen alles Unvollkommene und Untugendhafte zu bewahren.
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