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Die Scheide einer Frau - Aufbau und Funktionen

Die Scheide einer Frau ist ein Muskel, der sich stark dehnen kann. Sie nimmt beim Geschlechtsverkehr das männliche Glied auf und ist Teil des Geburtskanals, den das Baby passieren muss, bevor es auf die Welt kommt. Da sie eine Öffnung nach außen hat, ist die Gefahr von Infektionen sehr groß.

Die Scheide gehört zu den weiblichen Geschlechtsorganen.
Die Scheide gehört zu den weiblichen Geschlechtsorganen.

Die Scheide der Frau gehört zu den weiblichen Geschlechtsorganen. Ihre medizinische Bezeichnung lautet Vagina. Ihre äußere Öffnung befindet sich zwischen den beiden und wird von den äußeren und inneren Schamlippen verschlossen. Innerhalb des Körpers stellt sie eine Verbindung zur Gebärmutter her, die mit ihrem äußeren Teil, dem Muttermund, in die Scheide hineinragt.

Die Scheide der Frau ist ein dehnbarer Muskel

  • Die Vagina ist ein dehnbarer Muskel. Sie hat im Wesentlichen drei Funktionen: Das Menstruationsblut fließt aus der Gebärmutter durch die Vagina nach außen, sie nimmt beim Geschlechtsverkehr den Penis des Mannes auf und das Baby findet bei der Geburt durch die Scheide den Weg nach außen.
  • Der Muskel kann so gedehnt werden, dass der Kopf des Babys durchpasst. Aus diesem Grund spielt es auch keine Rolle, wie groß der Penis des Mannes ist: Schmerzen beim Verkehr haben in der Regel andere Gründe. Eine zu kleine Vagina ist nicht die Ursache dafür.

Ihre Funktionen sind Bestandteil der Fortpflanzung

  • Die Funktionen der Vagina sind ausschließlich mit der Fortpflanzung verbunden, wenn man davon absieht, dass Verkehr mit einem Mann nicht nur der Zeugung eines Babys, sondern auch der Befriedigung der Lust dient.
  • Die Vagina kann unterschiedliche Sekrete produzieren. Ist die Frau sexuell erregt, produziert die Scheide ein Sekret, das sie feucht macht. So kann der Penis leichter eindringen. Auch bei Entzündungen wird ein Sekret produziert, das helfen soll, die Erreger wieder nach außen zu befördern.
  • Bei der Geburt eines Mädchens ist die Vagina mit einer dünnen Haut verschlossen. Diese wird als Jungfernhäutchen oder Hymen bezeichnet. Sie wächst mit und verschließt auch den Scheideneingang einer erwachsenen Frau. Beim ersten Verkehr wird sie in der Regel durchstoßen, was viele Frauen als schmerzhaft empfinden. Das Hymen kann aber auch durch übermäßige sportliche Betätigung oder Masturbation bereits vor dem ersten Verkehr reißen. Dies ist vor allem für gläubige Frauen und Mädchen ein Problem, die nachweislich als Jungfrau in die Ehe gehen sollen.

Da die Scheide nach außen hin nach dem ersten Geschlechtsverkehr nicht mehr verschlossen ist, besteht für eine Frau immer die Gefahr von Entzündungen durch Bakterien, Viren oder Pilze, die eingeschleppt werden können. Der Körper beugt dem vor, indem er ein saures Milieu in der Scheide aufrechterhält, das viele Erreger abtöten kann. Durch übermäßige Hygiene und den Einsatz von Seifen, Lotionen und Cremes innerhalb der Scheide kann es zerstört werden. Aus diesem Grund sollte eine gesunde Frau auf Scheidenspülungen verzichten, um diesen Schutz nicht zu gefährden.

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