Den alles niederschmetternden Satz, dass das Thema verfehlt ist, davor fürchten sich alle Schüler, wenn es um das Thema Erörterung geht. Und gerade dann, wenn diese Erörterung noch Teil der Prüfung ist.

Analyse des Themas als Grundlage einer perfekten Erörterung

  1. Setzen Sie sich mit dem Thema auseinander.
  2. Zerpflücken Sie regelrecht die einzelnen Teile der Aufgabenstellung und hinterfragen Sie, was sie bedeuten sollen.
  3. Fertigen Sie sich ein Gerüst an, entweder in Form einer sogenannten Mind-Map oder Sie haben eine eigene Idee.
  4. Ganz gleich, ob Sie eine Gleiderung schreiben müssen oder nicht, fertigen Sie sich eine Gliederung an. Sie hilft Ihnen, den roten Faden zu bewahren und die Gedanken, die Sie haben zu ordnen und nicht zu vergessen.

Arbeitsschritte um eine perfekte Erörterung zu verfassen

  1. Schreiben Sie eine Einleitung, die zwar auf das Thema hinweist, aber noch nichts vom Thema und und von Ihrer Meinung dazu vorwegnimmt.
  2. Wenn Sie den Hauptteil der Erörterung verfassen, gehen Sie immer von der weniger wichtigen These zur wichtigeren.
  3. Jede These begründen Sie so, dass Ihre Meinung akzeptiert werden muss.
  4. Die lineare Vorgehensweise ist dabei die effektivste, da Sie entweder erst mit den Thesen beginnen, die für das Thema sprechen oder mit denen, die gegen das Thema sprechen.
  5. Wenn Sie nach jeder These und der entsprechenden Begründung das Gegenargument bringen, sollten Sie schon recht versiert sein.
  6. Hier besteht die Gefahr, dass Sie den roten Faden verlieren.
  7. Haben Sie nach Ihrem Schreibplan alles vollständig in Ihrer Erörterung eingearbeitet, müssen Sie noch einen gekonnten Schlussteil schreiben.
  8. Welche Form Sie wählen, hängt von der Erörterung ab. Sie können immer alle Fakten, die Sie in Ihrem Hauptteil bearbeitet haben, noch einmal auffasen und ein Resümee ziehen. 

Wenn Sie nach dieser Arbeitsanleitung vorgehen, sollte Ihre nächste Erörterung erfolgreich sein.