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Die Parabel in der Literatur - Wissenswertes und Beispiele

Die Parabel in der Literatur ist eine spezielle Art einer lehrhaften Erzählung. Wissenswertes und Fakten über die Parabel zeigt Ihnen der folgende Text.

Eine Parabel in der Literatur kann mit der Parabel aus der Mathematik verglichen werden.
Eine Parabel in der Literatur kann mit der Parabel aus der Mathematik verglichen werden.

Wissenswertes über die Parabel in der Literatur

  • Die Parabel gibt es schon seit der Antike und auch im neuen und alten Testament in der Bibel taucht sie auf.
  • In der Zeit der Aufklärung war die Parabel sehr beliebte Literatur, da die Autoren auf diese Art und Weise ihre Leser besser erreichen konnten.
  • Die wohl bekannteste Parabel in der Literatur ist die "Ringparabel" aus dem Stück "Nathan der Weise" von Lessing. Die Ringparabel bildet den Mittelpunkt des Werkes und ist somit der Kern des Stücks.
  • Auch später im 20. Jahrhundert wurde die Parabel gerne von Bertolt Brecht verwendet, wie beispielsweise in den "Geschichten vom Herrn Keuner". Aber auch Franz Kafka im Stück "Der Prozess" bediente sich dieser Literaturform.

So erkennen Sie eine Parabel

  • Eine Parabel ist eine lehrhafte Gleichniserzählung. Im Gegensatz zu einer Fabel ist die Parabel verschlüsselt und auch sehr indirekt, was sie ebenfalls von einem klassischen Gleichnis abgrenzt. Außerdem unterscheidet sie sich von einem Beispiel, da die Parabel nicht konkret ist.
  • Durch die Literaturform der Parabel möchte der Autor auf verschiedene Missstände oder Probleme aufmerksam machen. Welche diese sind, kann der Leser sich aus der Parabel selbst erschließen.
  • Die Parabel wird meist im Präteritum geschrieben und enthält oft Imperative, welche auslösen sollen, dass der Leser etwas ändert.
  • Als Eselsbrücke für die Parabel in der Literatur kann die Parabel der Mathematik verwendet werden. Ein Ast der Parabel steht für die Bildebene, der andere für die Sachebene. Der Scheitelpunkt in der Mitte verbindet das Erzählte in der Parabel mit dem Gemeinten des Autors.
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