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Die Mittagsruhe in Baden Württemberg - so gehen Sie vor, wenn dauerhaft die Ruhe gestört wird

Sie werden dauerhaft in der Mittagsruhe gestört? Sie können auch und gerade in Baden-Württemberg gegen solch eine Beeinträchtigung vorgehen. Beachten Sie hierbei nur ein paar rechtliche Hinweise und machen Sie Ihr Recht geltend.

Bei Ärger rund um die Mittagsruhe müssen Sie nicht gleich vor Gericht ziehen.
Bei Ärger rund um die Mittagsruhe müssen Sie nicht gleich vor Gericht ziehen.

Wissenswertes über die Mittagsruhe in Baden-Württemberg

  • Rechtlich geregelt ist das Vorgehen bei Lärmimmissionen im Landesimmisionsschutzgesetz. Werfen Sie einen Blick hinein und informieren sich umfassend über die Mittagsruhe in Baden-Württemberg. Grundsätzlich ist es verboten die Nachtruhe von 22:00 Uhr bis 06:00 Uhr zu stören und die Sonn- und Feiertagsruhe zu stören und zu dieser Zeit ein Musikinstrument in einer Lautstärke zu benutzen, die andere erheblich stört.
  • Die Mittagsruhe ist in Baden-Württemberg nicht explizit gesetzlich festgeschrieben, empfehlenswert ist es aber zwischen 13:00 und 15:00 das Gebot der Rücksichtnahme walten zu lassen.
  • Wenn Sie erheblich durch Lärm gestört werden, sollten Sie Rücksprache mit Ihrem Vermieter halten und ihn bitten den Lärm zu beseitigen, bzw. gegen den Störer vorzugehen. Schlimmstenfalls könnten Sie, bei andauernder Lärmbelästigung, die Miete mindern, nachdem die Bemühungen Ihres Vermieters fruchtlos waren.
  • Halten Sie auch bei einer Mietminderung immer Rücksprache mit Ihrem Vermieter. Oftmals lassen sich Dinge telefonisch besser regeln als postalisch, daher versuchen Sie ihn direkt auf das Problem anzusprechen, auch mehrmals. Nach der Rücksprache mit Ihrem Vermieter überprüfen Sie wie viel Sie von der Miete mindern dürfen. Mindern Sie immer nur von Ihrer Kaltmiete. Fehlen Ihnen Richtwerte, so orientieren Sie sich an der aktuellen Rechtsprechung.
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