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Die Kosten einer Brunnenbohrung kalkulieren - das ist zu beachten

Die Kosten einer Brunnenbohrung kalkulieren - das ist zu beachten2:27
Video von Anna Schmidt2:27

Für die Gartenbewässerung eignet sich das Wasser aus einem eigenen Brunnen besonders gut. Um keine bösen Überraschungen zu erleben, sollten Sie die Kosten für die Brunnenbohrung richtig kalkulieren.

Das Bewässern des Gartens verursacht hohe Wasserkosten. Sehr viel günstiger ist es, wenn Sie sich einen eigenen Brunnen bohren lassen. Ein derartiges Vorhaben ist bei der zuständigen Gemeinde Melde-, aber nicht genehmigungspflichtig. Die Kosten für die Brunnenbohrung sollten Sie aber möglichst realistisch kalkulieren.

So kalkulieren Sie die Kosten für eine Brunnenbohrung

  • Die Kosten für eine Brunnenbohrung sind in erster Linie von der erforderlichen Bohrtiefe abhängig. Normale Pumpen können das Wasser lediglich aus einer Tiefe von 8 Metern fördern. Ist der Grundwasserspiegel in Ihrer Region tiefer, spricht man von einem Tiefbrunnen.
  • Es gibt Unternehmen, die sich auf das Brunnenbohren spezialisiert haben. Mit einer relativ kleinen Vorrichtung, die durch jedes Gartentor passt, wird ein Loch in Ihrem Garten gebohrt. Dabei fallen Strom- und Wasserkosten an, denn die Erde wird dabei mit Wasserdruck herausgespült.
  • Sobald der Bohrer den Grundwasserspiegel erreicht hat, wird ein Kunststoffrohr eingelassen. Damit ist die Arbeit des Brunnenbohrers bereits erledigt.
  • Bei lehmigen Böden mit vielen Steinen können die Kosten durch den größeren Arbeitsaufwand steigen.
  • Für einen normalen Brunnen liegen die Kosten etwa bei 50 Euro pro Meter.
  • Bei einem Tiefbrunnen hingegen kostet es bis zu 125 Euro pro Meter.

Weitere Kosten, die durch die Brunnenbohrung entstehen

  • Ein Brunnen ist ja nur dann sinnvoll, wenn Sie das Wasser daraus fördern können. Dazu benötigen Sie eine Pumpe. Für die Pumpe fallen zusätzliche Kosten an. Zudem wird eine Pumpe mit Strom angetrieben, sodass auch noch Stromkosten anfallen.
  • Die Kosten für eine Pumpe in einem Tiefbrunnen sind natürlich sehr viel höher als die Kosten für eine handelsübliche Wasserpumpe aus dem Baumarkt.
  • Nach der Brunnenbohrung müssen Sie ein Elektrokabel für die Pumpe so verlegen, dass es hinterher bei der Gartenarbeit nicht stört und beschädigt werden kann.
  • Falls Sie das Wasser nicht nur zur Bewässerung des Gartens nutzen wollen, müssen Sie auch noch eine Enteisungsanlage installieren. Mit einer derartigen Anlage werden schädliche Schwermetalle aus dem Wasser gefiltert.
  • Diese Anlagen müssen regelmäßig überprüft und gewartet werden. Dadurch entstehen auch einige Kosten.

Festzuhalten bleibt, dass sich die Kosten für eine Brunnenbohrung aus mehreren Positionen und auch aus Folgekosten zusammensetzen. In den meisten Fällen lohnt sich eine derartige Investition aber auf jeden Fall.

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