Alle Kategorien
Suche

Die Frucht am Ahornbaum – Kinder haben ihre Freude daran

Nasenzwicker oder Propeller wird die Frucht am Ahornbaum genannt. In unseren Städten wächst der Baum noch häufig. Bei Kindern sind seine Früchte beliebt. Der Ahornbaum hat aber noch mehr zu bieten.

Frucht des Ahorns in der Sonne
Frucht des Ahorns in der Sonne © Maria Lanznaster / Pixelio

Viele Straßenbäume in den Städten und auch Alleebäume über Land sind Ahornbäume. Es sind anspruchslose Bäume, die im Frühjahr zahlreiche Blüten bilden und im Herbst mit ihrem goldgelben Laub auffallen. Aber auch die Frucht ist unverwechselbar.

Frucht des Baumes – so sieht sie aus

  • Die Frucht des Ahornbaumes ist sehr typisch gestaltet. Zwei Früchte bilden eine Spaltfrucht aus je einer Flügelnuss, auch Samara genannt. Sie erscheinen im September. Wandern Sie mit Ihren Kindern unter einem fruchtenden Ahornbaum, so werden diese schnell Freude an den geflügelten Früchtchen haben.
  • Viele Menschen kennen die Frucht des Ahorns unter dem Namen Nasenzwicker. Dies kommt daher, dass sich die zwei gleichen Teile der Frucht, wenn sie im Herbst herabfallen, oft teilen. Dann können Sie die einzelne Teilfrucht spalten und sich durch die innen klebrige Masse auf die Nase setzen. Kinder spielen so gerne Nashorn.
  • Die Frucht des Ahornbaumes wird durch den Wind verbreitet. Durch den Flügel an dem kleinen Nüsschen beginnt dieses beim Herabfallen zu rotieren. Dadurch fällt die Frucht langsamer und kann vom Wind weiter transportiert werden. Die Rotation der Ahornfrucht brachte ihr auch den Namen Propeller ein. 


Der Ahornbaum ist weit verbreitet

  • Im Himalaja finden Sie den Ahornbaum noch in einer Höhe von 3500 Metern. Die 150 Arten verteilen sich auf Zentralasien, Japan, das Mittelmeer, Nord- und Mittelamerika sowie Mitteleuropa. 
  • Die Kanadier haben den Ahorn in ihrer Flagge verewigt. Seit 1965 symbolisiert ein Ahornblatt auf der Fahne die reichen Wälder Kanadas.
  • In Deutschland finden Sie folgende Arten des Ahornbaumes noch weit verbreitet: Spitzahorn (Acer plataniodes), Bergahorn (Acer pseudoplatanus) und Feldahorn (Acer campestre). Auch der Eschen-Ahorn (Acer negundo) ist häufig und nicht immer gleich als Ahornbaum erkennbar. 
  • Der Ahornbaum ist eine beliebte Bienenweide im Frühjahr. Während Berg- und Spitzahorn die Bienen im April und Mai mit reichlichem Nektar verwöhnen, liefert der Eschen-Ahorn nur Pollen. Allerdings benötigt der Bergahorn bis zur Blühreife 20 bis 25 Jahre, der Spitzahorn 15 bis 20 Jahre. 
  • Ahorn können Sie als wertvolle Nutzbäume betrachten. Das Holz des Ahornbaumes wird seit Jahrhunderten für die Herstellung von Musikinstrumenten geschätzt. Aus dem austretenden Saft des Zuckerahorns (Acer saccharum) wird der beliebte Ahornsirup gewonnen.
Teilen: