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Die Buchsbaum-Motte - so werden Sie den Schädling los

Die Buchsbaum-Motte - oder auch Buchsbaumzünsler genannt - ist ein nur schwer bekämpfbarer Schädling und leider oft erst viel zu spät erkennbar, da sich die Raupe von innen nach außen der Pflanze frisst.

Die Buchsbaum-Motte ist schwer zu bekämpfen.
Die Buchsbaum-Motte ist schwer zu bekämpfen. © wrw / Pixelio

Die Buchsbaum-Motte ist ein Kleinschmetterling (um die 4 cm), der ursprünglich aus Ostasien stammt. Wurde Ihr Buchsbaum erst einmal von diesem Schädling befallen, heißt es schnell handeln! Der Buchsbaumzünsler pflanzt sich rasant fort. Er bildet ohne Probleme 2 - 3 Generationen im Jahr. Gefährlich für den Buchsbaum ist der gefräßige Nachwuchs.

Das Schadbild der Buchsbaum-Motte

  • Bei Befall verfärbt sich die Pflanze hellbeige, vereinzelt können Sie allerdings noch grüne und intakte Blätter erkennen.
  • Im weiter fortgeschrittenem Stadium werden die Blättchen von den Raupen erst bis auf die Rippen, dann vollständig gefressen.
  • Sind keine Blätter mehr da, wird die grüne Rinde der einzelnen Zweige bis auf das Holz heruntergenagt. Alle Teile überhalb dieser Fraßstelle sterben ab.
  • Ein weiteres typisches Merkmal des Befalls durch die Buchsbaum-Motte ist das dichte Gespinst, das überall auf der Pflanze deutlich erkennbar ist.

So können Sie die Buchsbaum-Motte bekämpfen

  1. Da sich die Raupen von innen nach außen der Pflanze fressen, wird der Schädling oft erst erkannt, wenn es fast schon zu spät ist. Kontrollieren Sie deshalb regelmäßig und sorgfältig Ihren Buchsbaum auf die Buchsbaum-Motte.
  2. Sammeln Sie bei Befall die ca. 5 cm langen Raupen mit der Hand ab. Sie erkennen diese an der hell- bis dunkelgrünen Grundfarbe, versetzt mit gelben, grünen und schwarzen Streifen. Der Kopf ist einfarbig schwarz.
  3. Schneiden Sie die befallenen Triebe großzügig zurück.
  4. Wenn es gar nicht anders geht, können Sie auf Pflanzenschutzmittel aus dem Fachhandel zurückgreifen. Da die Raupen durch das dichte Gespinst nur schwer zu erreichen sind, müssen Sie die Lösung mit möglichst hohem Druck und in ausreichender Menge einsetzen.
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