Die Brustwarzen tun weh - so lindern Sie den Schmerz

Beim Stillen leiden oft die Brustwarzen. Beim Stillen leiden oft die Brustwarzen.
Viele Frauen leiden, zumindest zeitweise, unter schmerzenden Brustwarzen. Viele jedoch vertrauen sich ihren Freundinnen nicht an, obwohl diese eventuell Hilfe bieten könnten, damit die Brustwarzen nicht mehr so wehtun. In diesem Ratgeber finden Sie Anregungen, wie Sie den Schmerz lindern können.
Linda Benninghoff
19.09.2011 Linda Benninghoff
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Hilfe bei schmerzenden Brustwarzen

Wenn Ihnen die Brustwarzen wehtun oder sogar die ganze Brust spannt, kann dies durch hormonelle Schwankungen verursacht sein. Besonders vor der Regel leiden viele Frauen unter Brustschmerzen.

  • Helfen kann Ihnen bei prämenstruellen Beschwerden Frauenmanteltee, von dem Sie täglich ein bis zwei Tassen in der zweiten Zyklushälfte trinken.
  • Treten die Schmerzen jedoch unabhängig von Ihrem Zyklus auf und sind auf eine bestimmte Stelle beschränkt, sollten Sie Ihren Gynäkologen aufsuchen. Hier können sich Gewebsveränderungen gebildet haben. Die meisten von ihnen sind gutartig, allerdings gibt auch Veränderungen, die vom Frauenarzt diagnostisch abgeklärt und entsprechend therapiert werden müssen.
  • Bei einer Entzündung der Milchdrüsen kommt es zu Schmerzen meist einer Brustwarze mit Errötung und Überwärmung der Haut. Auch Fieber tritt in vielen Fällen auf. Beobachten Sie diese Beschwerden an sich, ist ein Besuch beim Frauenarzt notwendig. Da eine sogenannte Mastitis in der Regel durch Bakterien verursacht wird, kann ein Antibiotikum Ihnen helfen.
  • Auch zu Beginn der Schwangerschaft können Brustwarzen und Brust aufgrund der hormonellen Umstellung schmerzen. Mit einem warmen Tee aus Frauenmantelkraut können Sie sich dann Auflagen herstellen, die Sie auf die empfindliche Brust legen.
  • Schmerzen Ihre Brustwarzen, weil Sie ein Kind geboren haben und nun stillen, kann es helfen, sich an eine Stillberaterin zu wenden. Schon kleine Fehler beim Anlegen des Babys können dazu führen, dass es nicht richtig saugen kann und die Brustwarze darunter leidet. Eine Stillberaterin wird Ihnen zum richtigen Stillen wertvolle Hinweise geben können.
  • Ist die Brustwarze durch das Stillen bereits gerötet und wund, ist ein altes Hausmittel, austretende Muttermilch auf der Brustwarze und dem Warzenvorhof zu verteilen.
  • Helfen kann bei Stillproblemen außerdem reines Lanolin, das Wollwachs, welches Sie auf die Brustwarze auftragen. Da Lanolin keinerlei chemische Zusätze enthält und Ihrem Baby nicht schadet, brauchen Sie es vor dem nächsten Stillen nicht zu entfernen.
  • Auch ganz banale Umstände können dazu führen, dass die Brustwarzen wehtun. Vielleicht sitzt Ihr BH, das Bustier oder Unterhemd falsch, sodass der Stoff auf der Brustwarze scheuert. Verzichten Sie in diesem Fall möglichst auf enge Oberteile oder schützen Sie Ihre Brustwarze, sodass eine weitere Reizung vermieden wird.
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