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Deutsche Post: Infopost - Beachtenswertes

Die Deutsche Post hat mit der Infopost der Werbewirtschaft eine relativ günstige Gelegenheit geschaffen, ihre Werbung an den Mann bzw. in den Briefschlitz zu bekommen. Bei immer mehr zugestellten Briefen handelt es sich um derartige Informationsschriften.

Briefträger verteilen schon seit Langem Werbebotschaften.
Briefträger verteilen schon seit Langem Werbebotschaften.

Die Deutsche Post fungiert unter anderem als Werbemittelverteiler

Wer sich in puncto Werbung auf die Briefform stützen möchte, würde bei den gültigen Zustellgebühren für normalgewichtige Zustellsachen sein Unterfangen baldigst überdenken. Der Erfolg müsste exorbitant über dem durchschnittlich erwarteten liegen, um einen, wenn auch nur geringen, Gewinn aus dieser Aktion ziehen zu können.

  • Genau dieses Problem muss auch die Deutsche Post erkannt haben, als sie mit der "Infopost" einen speziellen Tarif für ihre auf diese Weise werbende Kundschaft geschaffen haben. Hier setzt der Briefauslieferer also auf große Mengen, die im großen Ganzen am Ende einen lohnenden Gewinn ermöglichen.
  • Schon seit geraumer Zeit werden Briefträger auch mit dem Verteilen von Werbung jeglicher Art beauftragt. Es sind nicht immer nur wichtige Zustellungen, die von diesen Austrägern in die Briefkästen ihres Bezirkes eingeworfen werden, auch Infopost findet auf diesem Weg ihr Ziel.

Voraussetzungen, die Briefe erfüllen müssen, um als Infopost zu gelten

  • Die erste, unbedingt zu erfüllende, Grundvoraussetzung der Deutschen Post für die Versendung von als Infopost deklarierten Aussendungen schreibt dem Versender vor, absolut gleiche Inhalte in die jeweiligen gleichformatigen Umschläge zu füllen.
  • Selbst die Freimachung muss in ein und derselben Form durchgeführt werden. Bei dem Frankieren mit Briefmarken sollten daher immer gleiche Marken respektive ein und dasselbe Motiv zur Anwendung kommen.
  • Bis zum Jahresende 2012 konnten Sie auf diese Weise noch Rechnungen oder gar Mahnungen an die Zahlungspflichtigen versenden. Dies ist mit Ablauf des besagten Jahres aufgrund von Einwänden der Bundesnetzagentur nun nicht mehr statthaft.
  • Auch Waren, selbst wenn Sie aus der gleichen Baureihe stammen sollten, dürfen nicht in dieser Sendungsform beigelegt werden. Unentgeltliche Warenproben oder Muster wiederum dürfen Sie Ihren Kunden allerdings nach wie vor auf diese Art und Weise zukommen lassen.
  • Von Ihnen persönlich erwartet die Deutsche Post ein Quantum an Mitarbeit - so müssen Sie die jeweiligen Briefe in einem Kasten, nach Zahlengröße, in auf- oder absteigender Form sortiert zur Einlieferung bringen.
  • Die erforderlichen Mindestmengen, die es zu erreichen gilt, betragen 4000 Stück, wenn Sie diese kreuz und quer über alle Leitzahlenbereiche versenden möchten. Wenn Ihre Briefe die gleiche Leitregion erreichen sollen, also die ersten beiden Ziffern der jeweiligen Leitzahl identisch sind, beträgt die Mindestanzahl 250 Aussendungen. Mit dem Minimum von 50 Stück kommen Sie aus, wenn alle Zustellungen in dem Leitbereich stattfinden, in dem Sie die Briefe aufgeben.
  • Aufgrund der großen Menge an Briefen kann am Schalter nicht alles kontrolliert werden. Kommt es zu Abweichungen wie z. B. dem Nichterreichen der jeweiligen erforderlichen Menge, so wird ein Aufschlag fällig werden, der dann naturgemäß im Nachhinein berechnet werden wird. 
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